Elbjazz 2017: Frischer Wind für das Jazz-Festival im Hamburger Hafen

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Hamburg (ve/pm). Ein Blick über den Tellerrand: Spielarten des Jazz an besonderen Schauplätzen erleben, maritimes Flair genießen, mit der Barkasse zu den Konzerten schippern – das zeichnet das Festival Elbjazz in Hamburg aus.

Das Jazzfestival Elbjazz bringt hochwertige Jazzmusik in den Hamburger Hafen. Foto: ©www.schwalfenberg.eu

Das Jazzfestival Elbjazz bringt hochwertige Jazzmusik in den Hamburger Hafen.
Foto: ©www.schwalfenberg.eu

Das große Jazzfestival Elbjazz findet am Freitag und Sonnabend, 2. und 3. Juni 2017, zum siebten Mal im Hamburger Hafen statt. Rund 50 Konzerte an zwei Tagen Anfang Juni, diverse Bühnen und besondere Schauplätze vom Werftgelände bis zur Elbphilharmonie, ein vielseitiges Rahmenprogramm inklusive DJ-Nights sowie jede Menge Hafenflair prägen das Festival.

Das Festival in 2017 ist ein kleiner Neustart, denn für 2016 musste es abgesagt werden. Seit 2010 gibt es das Festival, doch es stand 2016 vor wirtschaftlichen Problemen. Für 2017 soll insbesondere der Spielort Elbphilharmonie zu einer Aufwertung des Festivals beitragen.

Innerhalb der vergangenen Jahre hat sich Elbjazz zu einem kulturellen und musikalischen Highlight Hamburgs entwickelt und zu einem der populärsten Jazzfestivals in Europa. Im besonderen Ambiente des Hamburger Hafens genießen Tausende von Besuchern eine musikalische Mischung aus internationalen Stars und vielversprechenden Newcomern.

Elbjazz Hamburg: Die Festivalzentren und Spielorte

Das diesjährige Musikprogramm findet auf insgesamt acht verschiedenen Bühnen statt, die sich um zwei Zentren – die HafenCity und das Werftgelände von Blohm+Voss – gruppieren: In der Elbphilharmonie (Großer Saal), auf der auch ohne Elbjazz-Ticket frei zugänglichen Open-Air-Bühne „HfMT Young Talents“ auf dem Vorplatz der Elbphilharmonie, in der Hauptkirche St. Katharinen, im „Thalia Zelt“ am Baakenhöft sowie auf vier Bühnen bei Blohm+Voss, der Open-Air-Hauptbühne, der Open-Air-Bühne „Am Helgen“, der Alte Maschinenbauhalle und der NDR Info Radio Stage in der Schiffbauhalle 3.

Das musikalische Programm

Der Begriff „Jazz“ wird an der Elbe bewusst ausgeweitet. Das Programm soll nicht nur eingeschworene Jazzliebhaber ansprechen, sondern möchte gezielt auch junge Musikfans begeistern und angrenzende Musikgenres präsentieren – mit Künstlern aus aller Welt und allem, was das Genre an Innovation und Tradition zu bieten hat: Mal improvisiert, mal arrangiert, mal orchestriert, dann wieder groovig – aber stets live und unmittelbar.

Unter anderem dabei sind in 2017 Gregory Porter in Begleitung der Streicher des Kaiser Quartetts, Snarky Puppy, Agnes Obel, die Saxofonisten Jan Garbarek und Joshua Redman, der Kosmopolit Dhafer Youssef oder der Akkordeonspieler Vincent Peirani im Duett mit dem Saxofinisten Emile Parisien.

Tickets für das Festival im Vorverkauf

Tickets für das Festival gibt es sowohl Tagestickets für den Freitag, 2. Juni 2017, beziehungsweise Sonnabend, 3. Juni 2017, als auch als Zweitagestickets (2. + 3. Juni 2017). Das Zweitagesticket (2. + 3. Juni 2017) kostet 89 Euro. Das Tagesticket Freitag (2. Juni 2017) kostet 55 Euro, das Tagesticket Samstag (3. Juni 2017) 69 Euro – alle Ticketpreise inklusive Gebühren. Tickets können online unter www.elbjazz.de, über die Hotline 040 / 413 22 60 (Montag bis Freitag 9 bis 18.30 Uhr) sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen gekauft werden. Alle Informationen unter www.elbjazz.de.

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