E-Government für die Stadt Ahrensburg? Dem Hauptausschuss gefällt die Idee

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Ahrensburg (ve). Die FDP Ahrensburg hat das Thema angeregt und der Hauptausschuss hat es für „gut“ befunden: Die Ahrensburger Verwaltung könnte zur E-Government umgebaut werden.

Das Rathaus der Stadt Ahrensburg.

Das Rathaus der Stadt Ahrensburg.

Hinter dem Stichwort „E-Government“ verbirgt sich die Umstellung der Dienstleistungen einer Verwaltung auf elektronische Verfahren. Das bedeutet, dass die Dinge, die die Bürgerinnen und Bürger in einer Verwaltung erledigen müssen – von einfachen Anfragen bis hin zum Einreichen von Bauanträgen -, online erfolgen können.

E-Government in Ahrensburg: Die Vorplanungen starten

Die Umstellung einer Verwaltung auf E-Government erfolgt allerdings nicht per Knopfdruck. Deswegen hat der Hauptausschuss sich darauf verständigt, dass die Verwaltung zunächst ein Konzept erarbeiten soll, anhand dessen geklärt wird, welche Bereiche in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt auf digitale Bearbeitung umgestellt werden könnten. Dieses Konzept soll Anfang 2018 vorgelegt werden.

Die Bürgerinnen und Bürger müssen also noch ein bisschen warten, bis sie ihre Verwaltungsangelenheiten digital erledigen können. Der Hauptausschuss übrigens folgte der FDP in seiner Argumentation der Bedeutung eines digitalen Kundenservice. Im Antrag der FDP, der inhaltlich einstimmig befürwortet wurde, heißt es: „Eine moderne Verwaltung bedeutet vor allem guten Service für die Bürgerinnen und Bürger. Digitale Informations- und Kommunikationstechnologien bieten hierbei die Chance für eine effizientere und bürgernahe Verwaltung und eine Verbesserung der Geschäftsprozesse innerhalb der Verwaltung.“

Die Stadt Ahrensburg habe deutliche Verbesserungsmöglichkeiten und auch die Chance zur Realisierung von Kostensenkungen. Die Möglichkeiten des E-Government solle zunächst ein zusätzliches Angebot für die Bürgerinnen und Bürger darstellen und den persönlichen Kontakt zur Verwaltung nicht verhindern oder gar ausschließen. „Viele Menschen wollen oder können auch zukünftig nur im direkten Kontakt mit der Verwaltung ihre Angelegenheiten erledigen“, so die FDP.

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