Tobias von Pein (SPD): Jetzt doch im neuen Kieler Landtag

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Ahrensburg/Kiel (ve). Wie ahrensburg24.de berichtete, rückt der SPD-Politiker Tobias von Pein nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Torsten Albig in den Landtag nach. Dazu hat Tobias von Pein sich jetzt geäußert.

Der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein vor dem Landtagsgebäude in Kiel. Foto:pm

Der SPD-Landtagsabgeordnete Tobias von Pein vor dem Landtagsgebäude in Kiel.
Foto:pm

Knapp zwei Wochen nach der Landtagswahl vom 7. Mai 2017 hat der bisherige Ministerpräsident Torsten Albig seinen Rückzug aus der Landespolitik verkündet. Er wird demnach auch nicht sein Landtagsmandat, welches er in Kiel errang, annehmen. Der durch diesen Schritt frei gewordene Platz im Landtag wird durch den Ahrensburger von Pein eingenommen.

Tobias von Pein: Auf Platz 15 der Landesliste

Dieser stand auf der Landesliste seiner Partei auf dem 15. Platz und verpasste am Wahlabend zunächst knapp den Einzug ins Landesparlament. Von Pein: „Als ich die Nachricht bekommen habe, war ich sehr erfreut. Auch wenn ich mir andere Vorzeichen gewünscht hätte.“ Sein Mandat wird Tobias von Pein bei der konstituierenden Sitzung am 6. Juni 2017 annehmen. Direkt gewählt wurde im Wahlkreis 29 der CDU-Kandidat Tobias Koch – übrigens zum dritten Mal.

„Ich danke Torsten Albig für seine Arbeit in den letzten fünf Jahren.“ so Tobias von Pein in der Mitteilung. „Er stand für eine humanitäre und sozial-ökologische Politik und hat viele Projekte und Ideen für Schleswig-Holstein umsetzen können. Diese werden bleiben.“

Derzeit loten die Parteien mögliche Koalitionen aus. Von Pein sieht bei einer Ampelkoalition mit SPD, Grünen und FDP „die meisten inhaltlichen Schnittmengen.“ Laufende Verhandlungen in Kiel lassen derzeit jedoch eher eine „Jamaika-Koalition“ aus CDU, Grünen und FDP vermuten. Von Pein: „Sollte es dazu kommen, werden wir eine starke soziale Opposition sein die der neuen Regierung auf die Finger schauen wird.“

Landespolitik „mit Blick auf Stormarn und Ahrensburg“

Tobias von Pein ist seit der Landtagswahl 2012 Mitglied im Landtag. Er freue sich auf die weitere Arbeit im Landtag und wolle Stormarn gut vertreten: „Ich möchte weiter daran arbeiten, die Interessen der Menschen hier vor Ort wahrzunehmen und in Kiel einzubringen.“ Dazu möchte er auch in Zukunft mit seinem Büro in Ahrensburg und offenen Angeboten für interessierte Bürger aktiv sein. „Politik darf nicht abgehoben sein, sondern muss ihr Ohr immer am Bürger oder der Bürgerin haben.“ so von Pein. Inhaltlich will sich Tobias von Pein auch weiterhin auf wirtschaftspolitische, sowie jugend- und familienpolitische Themen konzentrieren.

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