Blitzeinschlag in Einfamilienhaus: Dachstuhl brannte sofort MIT VIDEO

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Ahrensburg (sam). Für viele ein Angstszenario – heute in Ahrensburg geschehen: Der Blitz schlug in ein Einfamilienhaus ein.

Blitzeinschlag in ein Einfamilienhaus Am Obsthain im Erlenhof: Großeinsatz für die Feuerwehren. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Blitzeinschlag in ein Einfamilienhaus Am Obsthain im Erlenhof: Großeinsatz für die Feuerwehren.
Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Gegen 6.30 Uhr entlud sich bei dem Gewitter der Stufe drei ein Blitz in den Dachstuhl eines Einfamilienhauses in der Straße Am Obsthain im Erlenhof. Nach einem riesen Knall brannte es in dem Gebäude sofort. Der Blitz verlief rechts und links den Dachstuhl entlang und weiter hinunter in den Seitenwänden bis zur Höhe des Beginns des ersten Stockwerks.

Blitzeinschlag durch den Dachstuhl: Die Familie war Zuhause

Mitten drin: Die Familie, eine Mutter mit drei Kindern, war Zuhause. Kurz nach dem Einschlag allerdings konnte die Mutter mit ihren drei kleinen Kindern das Haus verlassen, bis auf den Schock wurde niemand verletzt. Die Nachbarn kümmerten sich um sie.

Nun allerdings steht die Familie vor dem Nichts: Ihr neu gebautes Einfamilienhaus musste für die Löscharbeiten am Schornstein abgedeckt werden, das Löschwasser drang in viele Bereiche des Hauses. Ob das Haus einen Blitzableiter gehabt hat, ist nicht bekannt, vorgeschrieben ist es offiziell nicht.

Im Einsatz: Vier Feuerwehren aus Ahrensburg und Großhansdorf

Alle drei Wehren aus Ahrensburg, Ahrensfelde und Wulsdorf – 30 Kameraden – und die Feuerwehr aus Großhansdorf – 15 Kameraden – sowie Rettungskräfte und Polizei waren im Einsatz.

Die Feuerwehr musste sich erst lange Wasserleitungen zum Brand legen, weil das vorhandene Wassernetz den Wasserbedarf aufgrund zu dünner Leitungen (80 Millimeter im Durchmesser) nicht decken kann. Ein Problem häufig in Neubaugebieten, so Wehrführer Florian Ehrich. Das Löschwasser wurde deshalb aus einer der zwei unterirdischen Zisternen im Erlenhof gepumpt.

Für die Löscharbeiten mussten Dachziegel vom Dach genommen werden, um in der Dachisolierung löschen zu können. Eine Wärmebildkamera, die an der Kabine der Drehleiter befestigt war, wurde zur Suche nach Brandherden eingesetzt. Es entstand erheblicher Sachschaden, dessen Höhe erst bemessen werden muss.

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