Zugverkehr Hamburg Lübeck: Bundespolizei ermittelt – Waren es politische Anschläge?

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Potsdam (ve/ots). Über Stunden kein Zugverkehr zwischen Hamburg und Ahrensburg – Ursache waren vermutlich Anschläge entlang der Gleiskörper.

Am heutigen Montag, 19. Juni 2017, kam es in den frühen Morgenstunden zu mehreren Bränden an Kabelschächten der Deutschen Bahn. Betroffen ist auch die Strecke Hamburg-Lübeck.

Nach erster Bewertung vermutet die Bundespolizei, dass es sich um Brandstiftung handelt. Die Ermittlungen hierzu und auch zu Hintergründen dauern an, politisch motivierte Kriminalität könne nicht ausgeschlossen werden, heißt es. Die zuständigen Staatsschutzdienststellen sind eingebunden.

Die Deutsche Bahn teilt mit, dass die Strecke aufgrund von Vandalismusschäden gesperrt wurde. Das Streckengleis von Ahrensburg nach Hamburg-Rahlstedt ist seit 12.30 Uhr wieder frei. Das Gleis von Hamburg-Rahlstedt nach Ahrensburg bleibt weiter gesperrt.

Hinweis der Bahn: Die Züge der Linie RE8 verkehren wieder zwischen Hamburg und Lübeck und halten zusätzlich in Ahrensburg. Die Linie RB81 verkehrt zwischen Hamburg Hbf und Rahlstedt (unregelmässig) sowie zwischen Ahrensburg und Bad Oldesloe. Die Züge der Linie 80 (Lübeck – Ahrensburg – Hamburg) verkehren nicht. Zwischen Ahrensburg und Rahlstedt sind Busse im Einsatz.

Die Bahn geht davon aus, dass die Einschränkungen noch den Montag über andauern.

Von Anschlägen betroffen sind außerdem die Bundesländer Berlin, Sachsen (Leipzig), Niedersachsen (Bad Bevensen), Hamburg und Nordrhein-Westfalen (Dortmund und Köln).

Themenbild Hamburger Hauptbahnhof - Deutsche Bahn. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Themenbild Hamburger Hauptbahnhof – Deutsche Bahn.
Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

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1 Kommentar

  1. Siegfried Schöttgen on

    Tolles Bild (trotz traurigem Anlass)
    vom Hamburger Hauptbahnhof – prima Aufnahme –
    Herzlichen Glückwunsch !

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