Marstall: Jazz mit Jan Preston und (endlich!) Comedy mit Wolfgang Trepper

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Ahrensburg (je/pm). Wolfgang Trepper kommt. Doch – er kommt, auch wenn die Veranstaltung mit dem Kabarettisten schon zweimal verschoben werden musste. Vorher allerdings gibt es noch ein bisschen Jazz.

Jazzpianistin Jan Preston gastiert im Marstall. Foto: Marstall

Jazzpianistin Jan Preston gastiert im Marstall. Foto: Marstall

Am Freitag, 23. Juni 2017, tritt die Jazzpianistin Jan Preston um 20 Uhr im Kulturzentrum Marstall auf.
Die fingerfertige und stimmgewaltige Australierin wurde in Neuseeland geboren. Sie entstammt einer Musikerfamilie, studierte klassisches Klavier und absolvierte zusätzlich eine Gesangsausbildung. In den 1970er Jahren zog sie nach New York und gründete nach ihrer Rückkehr nach Neuseeland die Rock- und Reggae-Band „Coup d’Etat“, mit der sie einen Nummer 1-Hit landete. Seit 1980 lebt die Pianistin, Sängerin und Songwriterin in Sydney und gehört zur führenden Filmkomponisten-Riege des Landes. Sie gewann bereits viermal den „Best Female Blues Artist of the Year–Award“ und bekam drei Auszeichnungen für die beste Filmmusik.

Die vielseitige Künstlerin hat ein breites musikalisches Spektrum. Als Stummfilmpianistin begleitet sie mit ihren virtuosen Improvisationen und Eigenkompositionen regelmäßig große Filmvorführungen von Klassikern des frühen Kinos.

Marstall ungezügelt: Wolfgang Trepper mit Bad stories

Marstall ungezügelt: Wolfgang Trepper mit seinen "Bad stories". Foto: Marstall

Marstall ungezügelt: Wolfgang Trepper mit seinen „Bad stories“. Foto: Marstall

Zweimal wurde sein Auftritt verschoben. Am Donnerstag, 29. Juni 2017, um 20 Uhr kommt Wolfgang Trepper endlich in den Marstall. In seinem Programm „Bad stories“ meckert Wolfgang Trepper „auf Deubel komm raus“, und zwar an einem Ort, an dem man mit sich allein und der Wirklichkeit ins Gesicht schaut – im Bad. Und da steht er an manchem Abend und fragt sich: Was soll das alles, was kommt da noch alles? Denn, wenn man ehrlich ist: Mit 50 läuft die zweite Halbzeit und kein Mensch weiß, wie lange nachgespielt wird. Also steht Trepper im Bad, guckt in den Spiegel und in den Stern und denkt sich seinen Teil. Und den spricht er dann aus.

Der gebürtige Duisburger hat ein sehr eigenes, zuweilen polteriges, überraschenderweise auch sehr nachdenkliches Temperament. Seine, wie er es nennt, „Heimatbühne“ ist das Hamburger Schmidt Theater. Dort nahm seine Karriere als Kabarettist und Comedian ab 2006 ihren Lauf.

Inzwischen spielt er auf allen deutschsprachigen Comedybühnen, ist regelmäßig im Fernsehen zu sehen  und tritt auf den Clubschiffen der AIDA auf. Zusammen mit Mary Roos präsentiert er im Programm „Nutten, Koks und frische Erdbeeren“ seine ganz eigene Geschichte des deutschen Schlagers.

Die Karten für „Bad stories“ sind im Vorverkauf für 18 Euro und 22 Euro bei www.ticketmaster.de und in der Buchhandlung Stojan, Hagener Allee, oder an der Abendkasse für 20 und 25 Euro erhältlich.

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