Marstall ungezügelt: „Akkordeon. Aber schön!!“

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Ahrensburg (je/pm). Kabarett in Kombination mit Live-Musik auf dem Akkordeon – das erwartet Sie am Sonnabend, 8. Juli 2017, um 20 Uhr im Kulturzentrum Marstall im Rahmen von „Marstall ungezügelt“.

Marstall ungezügelt: Kabarett und Akkordeon-Musik mit Frank Grischek. Foto: F. Grischek

Marstall ungezügelt: Kabarett und Akkordeon-Musik mit Frank Grischek. Foto: F. Grischek

Der Hamburger Musik-Kabarettist Frank Grischek erklärt dem Publikum in seinem Kabarettkonzert „Akkordeon. Aber schön.“, was sein Instrument mit Heizkörpern gemein und ein Siebenachtel-Takt mit Eiersalat zu tun hat.

Marstall ungezügelt: „Akkordeon. Aber schön!!“

Zu hören sind viele Eigenkompositionen, aber auch Stücke von Galliano, Piazzolla, Chopin und Schubert – Musettewalzer, Tango, Klassik und Irish-Folk. Das Akkordeon und sein Musiker – besonders sind sie beide: Das Akkordeon eher melancholisch, Frank Grischek zweifelsfrei mürrisch. Auf der Bühne jedoch bilden sie eine einzigartige Symbiose und gewähren tiefe Einblicke in die Geschichte und Verbreitung eines Instruments, das viele als Begründer der populären Musik weltweit und als wichtigstes Integrationsinstrument sehen.

Frank Grischek, Piano-Akkordeonist, behauptet von sich selbst „Ich kann nix anderes.“ – und kokettiert. Denn er kann auch erzählen, überzeichnen, konterkarieren. Seinem Publikum bietet der Hamburger Erlebnisse zwischen Konzert und Kabarett. Oder eben beides zusammen. „Akkordeon. Aber schön.“ ist Grischeks erstes Kabarettkonzert. Es folgt auf seine beiden Solo-Kabarettprogramme „unerhört“ und „Der kann das“.

Frank Grischek ist auf Tournee in Deutschland und in der Schweiz, spielte in Alma Hoppes Lustspielhaus in Hamburg, in der Lach- und Schießgesellschaft in München, im Neuen Theater Höchst in Frankfurt, im Pantheon Theater in Bonn sowie bei den Oltner Kabarett-Tagen – dem größten Kabarett-Festival in der Schweiz. Unternehmen buchen ihn regelmäßig für die musikalische Untermalung von Veranstaltungen. Dieter Hildebrandt nannte den auf der Bühne bewusst mürrisch daherkommenden Frank Grischek einen „hinreißend
beleidigten Akkordeonkünstler“.

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