Das Eigenheim als Altersvorsorge – Worauf sollte man achten?

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Ob Sparkonto, Tagesgeld oder Festgeld: Die allgemeine Situation auf dem Markt sieht für Anleger aktuell alles andere als rosig aus, weshalb sich viele nach alternativen Formen der Altersvorsorge umzusehen.

Themenbild Wohnen. Foto:Monika Veeh/ahrensburg24.de

Themenbild Wohnen.
Foto:Monika Veeh/ahrensburg24.de

In der jüngsten Vergangenheit hat die Niedrigzinspolitik vor allem dazu geführt, dass sich immer mehr Menschen für Immobilien als Altersvorsorge entscheiden. Doch wie rentabel ist das Eigenheim eigentlich in der Praxis?

Warum werden Immobilien als Vorsorgeinvestition immer beliebter?

Wer in der modernen Zeit sein Geld richtig anlegen will, wird bei der Recherche nach Anlageformen früher oder später über den Immobilienmarkt stolpern. Dieser Markt lockt vor allem durch die großen Aussichten hinsichtlich der Rentabilität, was überwiegend auf den aktuell stattfindenden Aufholprozess zurückzuführen ist. So steigen die Preise in attraktiven Ballungszentren wie Berlin, Köln, München oder Hamburg drastisch an, während die Tendenz auch zukünftig weiter ansteigend verlaufen dürfte. Laut einigen Finanzexperten sollen mit Immobilien bis zu vier Prozent nach Steuern möglich sein, was viele Anleger derzeit zu einer Investition hinreißt. Jedoch sollten Immobilien im Zuge der Altersvorsorge unter keinen Umständen kopflos erworben werden, da der Erfolg maßgeblich von unterschiedlichen Faktoren abhängig ist.

Welche Faktoren spielen bei der Auswahl einer Immobilie eine wichtige Rolle?

Grundsätzlich gilt, dass Anlageimmobilie nicht automatisch gleich Anlageimmobile ist, da es mit beispielsweise Einfamilienhäusern, Eigentumswohnungen, Gewerbeimmobilien und Immobilienfonds viele verschiedene Investitionsmöglichkeiten gibt. Welche dabei die richtige ist, hängt wiederum von individuellen Faktoren wie beispielsweise dem tatsächlich verfügbaren Budget und der Risikobereitschaft ab. So können zum Beispiel Mehrparteienhäuser eine äußerst lukrative Rendite versprechen, sind dabei allerdings auch mit einem höheren Risiko in Form von möglichen Leerständen verbunden. Aufgrund der schweren Abschätzbarkeit in Bezug auf die Zukunft und dem entsprechend hohen Risiko, sollten Privatanleger ebenfalls von Investitionen in Gewerbeimmobilien als Altersvorsorge absehen. Für viele Anleger stellt daher das klassische Eigenheim eine ideale Grundlage für die Altersvorsorge dar, da es gleichzeitig einen praktischen Nutzen besitzt. Im Zuge der Wertsteigerung spielt vor allem die Lage der Immobilie eine fundamentale Rolle, die heute so bedeutsam wie niemals zuvor ist.

Boomtown Erlenhof: Fotostrecke aus dem Neubaugebiet vom März 2017. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Boomtown Erlenhof: Fotostrecke aus dem Neubaugebiet vom März 2017.
Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Was gibt es bei einem Hausbau zu beachten?

Damit der Traum vom Eigenheim nicht in einem Albtraum endet, ist eine akribische Planung inklusive Analyse der individuellen Gegebenheiten zwingend notwendig. Wer zum Beispiel

einen Hausbau in Schleswig-Holstein anstrebt oder Immobilien in Ahrensburg und Umgebung errichten möchte, sollte sich im Vorfeld genau mit der lokalen Preisentwicklung vertraut machen und die zukünftige Entwicklung anhand der Daten abwägen. Weiterhin ist die Finanzierung der Immobile ein ausschlaggebendes Kriterium für den Nutzen als Altersvorsorge. Eine Grundregel besagt, dass aufgenommene Darlehen beim Eigenheim spätestens zum Eintritt in das Rentenalter abbezahlt sein sollten. Weiterhin vergessen viele Hausbauer, dass nicht nur der Kaufpreis bei der Finanzierung eingeplant werden muss, sondern ebenfalls zukünftige Neben- und Sanierungskosten. Wichtige Faktoren dieser Art werden im Vorfeld gerne übersehen und entpuppen sich so erst später als ernstzunehmende Belastung. Wer hingegen eine bestehende Immobilie sucht, kann im Internet schnell einen passenden sowie seriösen Immobilienmakler in Deutschland finden.

Fazit: Das Eigenheim – eine solide aber keineswegs kugelsichere Anlage

Die eigenen vier Wände sind auch in Zeiten von schnelllebigen Anlagen nach wie vor das Investitionsobjekt Nummer Eins innerhalb der deutschen Bevölkerung – und das völlig zu Recht. Denn wer seine Investition richtig angeht und akribisch durchplant, kann im Alter in großem Umfang von der Anlage Eigenheim profitieren. Jedoch kann das Vorhaben bei achtlosem Vorgehen auch schnell das Gegenteil bewirken, was es im Vorfeld unbedingt zu vermeiden gilt.

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