Soiree Dinatoire mit Loriot: Achten Sie auf die Nudeln im Drei-Gänge-Menü

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Ahrensburg (ve). Ob eine Badewanne für den Sketch „Herren im Bad“ aufgestellt werden wird, steht noch nicht fest. Sicher ist: Es gibt einen Abend mit Sketchen von Loriot in Ahrensburg.

Sie laden ein zur nächsten Soirée Dînatoire mit dem Thema Loriot: Sven Vogelsang von der Stadtresidenz, Organisatorin Felizitas Thunecke, Ernst Lorenzen, der Loriot auf die Bühne bringen wird, DJ Stephan Buchhorn und der Grafiker und Namensgeber der Reihe Bernard Bonnin (von links). Foto:ahrensburg24.de

Sie laden ein zur nächsten Soirée Dînatoire mit dem Thema Loriot: Sven Vogelsang von der Stadtresidenz, Organisatorin Felizitas Thunecke, Ernst Lorenzen, der Loriot auf die Bühne bringen wird, DJ Stephan Buchhorn und der Grafiker und Namensgeber der Reihe Bernard Bonnin (von links).
Foto:ahrensburg24.de

„Mein Name ist Loose und ich kaufe hier ein“, mit diesem Zitat bewaffnet können Sie gerne Ihre Tickets für die nächst Soirée Dînatoire bestellen. Sie können dann am Donnerstag, 21. September 2017, im Speisesaal der Stadtresidenz Ahrensburg in der Hagener Allee überprüfen, ob alle Bilder gerade hängen. Und sie gegebenenfalls auf einen Stuhl steigend gerade rücken. Oder Ihrem Gegenüber nach dem Genuss des Drei-Gänge-Menüs dezent – wahlweise offensiv – die Nudel aus dem Gesicht fischen.

Sie ahnen es: Der nächste Abend der Soirée Dînatoire macht den deutschen Komiker Loriot alias Vicco von Bülow zum Thema. Und nein – das wird sicher kein Spaß, Humor ist eine ernste Sache! Aber Scherz beiseite: Der Kartenverkauf für den Abend im Rahmen dieser öffentlichen Reihe der Stadtresidenz beginnt jetzt, die Karten kosten 29 Euro. Im Eintrittspreis sind das Drei-Gänge-Menü und Getränke enthalten und natürlich wird nach den Sketchen von Loriot zur Musik von DJ Stephan Buchhorn das Tanzbein geschwungen. Der Abend beginnt um 19 Uhr.

Auf der Bühne wird natürlich nicht Vicco von Bülow stehen, aber das macht nichts. Er wird vertreten von Ernst Lorenzen, der eigentlich in Siek Personalberater ist. Doch seine Leidenschaft gehört seit Mitte der 50er Jahre dem Amateurtheater und darin den komischen Rollen. Und so hat er sich vor etwa zehn Jahren auch ein Programm mit Sketchen, Zitaten und Informationen zu Loriot erarbeitet. Damit ist er nun in Ahrensburg zu Gast.

„Ich war und bin immer leidenschaftlich mit dem Theater verbunden“, erzählt Lorenzen. Dabei sei er in seiner Karriere auf der Hamburger Amateurbühne beim „Kleinen Theater der Jugend“ im Kulturring Hamburg immer für die komischen Rollen eingeteilt gewesen. Zufall? „Nein, das Komödiantische liegt mir einfach sehr und auch die Rollen, zum Beispiel bei William Shakespeare oder Georg Büchner, haben mir immer großen Spaß gemacht.“ In diesen Stücken hat er in den 50er und 60er Jahren schon mal mit den Schauspielern Edgar Bessen, Bernd Herzsprung, Hans-Peter Korff oder Herbert Hermann auf der Bühne gestanden.

Heute treibt seine Lust am Humor ihn gerne vor ein Publikum, das er mit Reden und kleinen Aufführungen unterhält. Für Loriot schwärmt er, seit er den Film „Pappa ante portas“ gesehen hat: „Gerade im Zusammenspiel mit seiner Partnerin Evelyn Hamann ist Loriot unschlagbar“, findet er.

Die Soirée Dînatoire ist eine öffentliche Veranstaltungsreihe, die niederschwellig auch Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, offen steht. Jeder Abend beginnt mit einem Drei-Gänge-Menü, anschließend folgt ein Kunstprogramm und schließlich Musik und Tanz. Das Konzept hat der Franzose und Wahl-Ahrensburger Bernard Bonnin für die Reihe der Stadtresidenz übertragen und es erfreut sich großer Beliebheit. Sven Vogelsang, Einrichtungsleiter der Stadtresidenz: „Dies ist die 18. Soirée Dînatoire und schon das steht für den Erfolg dieser Reihe. Sie öffnet die Stadtresidenz für Gäste auch von außerhalb. Sie ist immer gut besucht – meist ausverkauft – und bereitet vielen Menschen eine Freude.“

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