Vortragsreihe in der St. Johanneskirche fragt: War Jesus politisch?

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Ahrensburg (ve/pm). Jesus und Politik? Passt das zusammen? Das ist die nächste Frage, der sich die Vortragsreihe in der St. Johanneskirche stellt.

Eine Darstellung von Jesus Christus auf einem Grabstein auf einem Kölner Friedhof. Foto:©nero/pixelio.de

Eine Darstellung von Jesus Christus auf einem Grabstein auf einem Kölner Friedhof.
Foto:©nero/pixelio.de

Joachim Land wird in einem Vortrag der Frage auf den Grund gehen, ob und inwiefern Jesus von Nazareth ein politischer Mensch war. Anhand biblischer Zeugnisse wird das Fördervereinsmitglied dem religiösen Thema am Dienstag, 5. September 201, ab 19.30 Uhr in der St. Johanneskirche, Rudolf-Kinau-Straße 19 in Ahrensburg, nachgehen. Veranstalter ist der Förderverein St. Johannes Ahrensburg.

Zu den biblischen Zeugnissen zählen vor allem die vier Evangelien. Das Wort „Evangelium“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet „frohe Botschaft“. Die vier Evangelien gelten als die zentralen Texte des Neuen Testaments, um das Leben Jesu nachzuvollziehen. Denn sie berichten über Geburt, Wirken, Kreuzigung und Auferstehung Jesu Christi.

Dabei wird seine Geschichte jeweils aus der Perspektive der vier Evangelisten Markus, Matthäus, Lukas und Johannes erzählt. Die Geschichte Jesu wurde zuerst mündlich überliefert und frühestens 30 Jahre nach seinem Tod niedergeschrieben. „Aus den Evangelien kennen wir Jesus als Wundertäter, als Heiler, als Dichter von Gleichnissen, als charismatischen Prediger und in anderen Rollen“, so Joachim Land. Ob Jesus von Nazareth auch als ein politischer Mensch gesehen werden kann, das wird Land in seinem Vortrag erörtern.

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Förderverein St. Johannes Ahrensburg

Land hält regelmäßig Vorträge für den Förderverein St. Johannes, wie beispielsweise jüngst über die Höhepunkte der Wiener Operette oder über die Bedeutung von Laien für die Kirche. Schon mehrere Vorträge widmete Land auch Themen aus der Zeit des Nationalsozialismus, damit die Schicksale der Menschen nicht vergessen werden, die unter dem NS-Regime gelitten haben. Joachim Land war Schulleiter am Goethe-Gymnasium in Hamburg und unterrichtete die Fächer Deutsch, Geschichte, Gemeinschaftskunde sowie Religion und Philosophie.

Der Eintritt ist kostenfrei. Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.
Weitere Infos zum Verein und seinen Tätigkeiten gibt es unter www.st-johannes-ahrensburg.de.

Der Ahrensburger Joachim Land. Foto: © privat

Der Ahrensburger Joachim Land.
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