Stadt Ahrensburg: Zwei neue Auszubildende starten jetzt

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Ahrensburg (ve). Und noch zwei Auszubildende: Zwei junge Menschen beginnen heute bei der Stadtverwaltung Ahrensburg ihre Ausbildung.

Neue Auszubildende bei der Stadt Ahrensburg: Jan-Frederik Imhof und Jacqueline Barnitzke (vorne links und rechts) mit Ausbildungskoordinator Maik Düffert, Olaf Grönwald, Werksleiter des Klärwerkes, Bürgermeister Michael Sarach und Ausbilderin Angela Kock von der Stadtbücherei Ahrensburg (hinten von links).  Foto:ahrensburg24.de

Neue Auszubildende bei der Stadt Ahrensburg: Jan-Frederik Imhof und Jacqueline Barnitzke (vorne links und rechts) mit Ausbildungskoordinator Maik Düffert, Olaf Grönwald, Werksleiter des Klärwerkes, Bürgermeister Michael Sarach und Ausbilderin Angela Kock von der Stadtbücherei Ahrensburg (hinten von links).
Foto:ahrensburg24.de

Eigentlich werden die Auszubildenden eines jeden Jahrganges am 1. August begrüßt, vom Bürgermeister auf ihre Verschwiegenheit verpflichtet und auch der Presse vorgestellt. Das ist für 2017 bereits geschehen. Doch zum 1. September gab es einen zweiten Termin, denn noch zwei weitere junge Menschen erlernen jetzt ihren Beruf bei der Stadtverwaltung.

So berichtete ahrensburg24.de: „Start ins neue Ausbildungsjahr: Neue Auszubildende im Ahrensburger Rathaus

Die Verzögerung hat ihren Grund: Jacqueline Barnitzke wird Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste – Fachrichtung Bibliothek ausgebildet. Diese Ausbildung startet immer am 1. September, da die Abschlussprüfungen immer im August sind. Jan-Frederik Imhof hingegen hat sich kurzfristig für eine Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik beworben und innerhalb weniger Tage den Platz quasi als Nachzügler erhalten.

„Ich hatte in dem Bericht über den Ausbildungsbeginn zum 1. August 2017 gesehen, dass der Ausbildungsplatz bei den Stadtbetrieben nicht besetzt werden konnte und habe einfach nachgefragt“, schildert es der junge Mann. Er wurde zu einem Probetag eingeladen und stellte dann fest: „Die Stimmung unter den Mitarbeitern in dem Betrieb gefiel mir und die Arbeit und Aufgaben auch. Man muss sehr vielfältige Dinge für den Beruf lernen.“

Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste, Fachrichtung Bibliothek, und zur Fachkraft für Abwassertechnik

Stimmt, ergänzt Ausbilder und Werksleiter des Klärwerkes, Olaf Grönwald: „Die Inhalte der Ausbildung reichen von handwerklichen Tätigkeiten über Elektrotechnik bis hin zu Chemie, Biologie und Labortechnik.“ Durch die kurzfristige Besetzung lernen im Klärwerk der Stadt Ahrensburg, einem der Stadtbetriebe, jetzt wieder in jedem Ausbildungsjahr jeweils eine angehende Fachkraft.

Für Jaqueline Barnitzke dagegen war seit langem ihr Berufsziel klar. Gerade hat sie ihren Mittleren Schulabschluss (MSA) an der Gemeinschaftsschule am Heimgarten gemacht und sich direkt bei der Stadtbücherei Ahrensburg beworben. „Ich habe dort vor zwei Jahren das Schulpraktikum gemacht und da war mir klar, dass ich dort gerne arbeiten möchte.“

Nicht nur ihr übrigens, auch Ausbilderin Angela Kock: „Wir haben damals schon gesehen, was für ein Typ Jaqueline ist und wie sie arbeitet. Als sie sich beworben hat, war es von Vorteil, dass wir sie kannten. Ich denke, der Beruf passt gut zu ihr.“

Michael Sarach: „Fachkräftemangel trifft auch die Verwaltung“

Der Arbeitsbeginn war für die neuen Kräfte heute besonders, denn sie wurden von Bürgermeister Michael Sarach, Ausbildungskoordinator Maik Düffert und ihren Ausbildern begrüßt und gleichzeitig zur Verschwiegenheit verpflichtet. „Für uns als Verwaltung ist es wichtig, dass wir selber den Nachwuchs ausbilden“, betont Sarach, „zum einen gebietet es die Solidarität. Zum anderen brauchen wir den Nachwuchs, da Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter altersbedingt ausscheiden. Und zum dritten gibt es Arbeitsfelder in einer Verwaltung, die eben nur dort gelernt werden können. Der Mangel an Fachkräften trifft auch uns.“

Die Aussicht der Auszubildenden dieses Jahres, später auch übernommen zu werden, sei daher gut, „auch wenn wir das im Vorfeld natürlich keinem garantieren können“, ergänzt Sarach. Aufgrund der Personalsituation sei es sogar möglich, in Bereichen, die keine behördliche Ausbildung erfordern, als Quereinsteiger für die Stadt Ahrensburg tätig zu werden, fügt Sarach noch hinzu. Das gelte zum Beispiel für den Bereich der IT.

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