Freundeskreis für Flüchtlinge und Förderverein Johannes: Die Nachbarschaft feiern

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Ahrensburg (ve). Zwei Vereine sind auf dem Gelände der St. Johanneskirche aktiv. Was liegt da näher, als ein nettes Nachbarschaftsfest?

Nachbarschaftsfest beim Freundeskreis für Flüchtlinge und dem Förderverein St. Johannes Ahrensburg auf dem Gelände des Ruki in der Rudolf-Kinau-Straße. Foto:ahrensburg24.de

Nachbarschaftsfest beim Freundeskreis für Flüchtlinge und dem Förderverein St. Johannes Ahrensburg auf dem Gelände des Ruki in der Rudolf-Kinau-Straße.
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Zum zweiten Mal haben der Freundeskreis für Flüchtlinge und der Förderverein St. Johannes Ahrensburg zu einem gemeinsamen Fest eingeladen. Denn die beiden so unterschiedlichen Vereine wollen ihre Gemeinsamkeit leben.

Der eine Verein ist entstanden, als die Johanneskirche kurz vor der Entwidmung stand und sie im kirchlichen Leben der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Ahrensburg keine Rolle mehr spielen sollte. Der andere Verein ist entstanden, als Flüchtlinge in Ahrensburg Hilfe von Patinnen und Paten benötigten. Das ehemalige Gemeindezentrum und Pastorat der Johanneskirche ist heute eine Flüchtlingsunterkunft und der Sitz des Freundeskreise für Flüchtlinge, Ruki nennen sie es nach dem Straßennamen Rudolf-Kinau-Straße.

So berichtete ahrensburg24.de: „Gemeindezentrum St. Johannes: Die nächste Flüchtlingsunterkunft ist fertig

Nachbarschaftsfest beim Freundeskreis für Flüchtlinge und dem Förderverein St. Johannes Ahrensburg auf dem Gelände des Ruki in der Rudolf-Kinau-Straße. Bürgervorsteher Roland Wilde, Bürgermeister Michael Sarach, Axel Fricke, Vorsitzender des Freundeskreises für Flüchtlinge, und Dr. Klaus Tuch vom Vorstand des Förderverein St. Johannes Ahrensburg (hinten stehend von links) eröffnen das Fest. Foto:ahrensburg24.de

Nachbarschaftsfest beim Freundeskreis für Flüchtlinge und dem Förderverein St. Johannes Ahrensburg auf dem Gelände des Ruki in der Rudolf-Kinau-Straße. Bürgervorsteher Roland Wilde, Bürgermeister Michael Sarach, Axel Fricke, Vorsitzender des Freundeskreises für Flüchtlinge, und Dr. Klaus Tuch vom Vorstand des Förderverein St. Johannes Ahrensburg (hinten stehend von links) eröffnen das Fest.
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Und doch blicken sie weit über diesen Standort hinaus, eingeladen zu dem Fest waren nicht nur Bürgervorsteher Roland Wilde und Bürgermeister Michael Sarach, sondern insbesondere Geflüchtete aus ganz Ahrensburg. Viele brachten Speisen und Getränke mit, der Förderverein sorgte für eine volle Kuchentafel, syrische Anwohner aus dem Ruki boten gegrillten Kebab an. Pastorin Ursula Sieg von der Kirchengemeinde und der Kirchengemeinderatsvorsitzender Herbert Meißner waren dabei, sowie die Vorstände und zahlreiche Mitglieder der beiden Vereine. Auch Hans-Peter Weiß vom Netzwerk Migration und Integration folgte der Einladung.

Bürgervorsteher Roland Wilde begrüßte das Engagement der Vereine für dieses Fest: „Nutzen sie es vor allem als Familienfest!“ Bürgermeister Sarach betonte einmal mehr, dass insbesondere das Engagement des Freundeskreises für Flüchtlinge weiterhin bedeutend sei. „Lassen Sie nicht nach in Ihrem Bemühen“, bat er auch mit Blick auf die aktuellen Krisen in der Welt, die erneut zu Flucht vieler Menschen führen könnte.

Und dann hatten die Gäste eigentlich nur eine Aufgabe: Sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee näher kennen zu lernen. Dazu dienten auch kleine Programmpunkte, die jeder Verein beitrug. Zum Abschluss schließlich wollten sich viele in der St. Johanneskirche zum gemeinsamen Singen treffen.

Nachbarschaftsfest beim Freundeskreis für Flüchtlinge und dem Förderverein St. Johannes Ahrensburg auf dem Gelände des Ruki in der Rudolf-Kinau-Straße. Foto:ahrensburg24.de

Nachbarschaftsfest beim Freundeskreis für Flüchtlinge und dem Förderverein St. Johannes Ahrensburg auf dem Gelände des Ruki in der Rudolf-Kinau-Straße.
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