Peter-Rantzau-Haus: Ausgezeichnet in punkto Barrierefreiheit

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Ahrensburg (ve). Das Peter-Rantzau-Haus ist eine erfolgreiche Einrichtung. Und jetzt ein Haus mit einer besonderen Auszeichnung.

Hans Böttcher, Experte beim Sozialverband für Barrierefreiheit Landesverband im Sozialverband Deutschland (SoVD), übergibt mit Peter Levenhagen vom SoVD Ahrensburg die Auszeichnung an Bürgermeister Michael Sarach und Anette Maiwald-Boehm, Leiterin des Peter-Rantzau-Hauses, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Arbeiterwohlfahrt Ahrensburg, dem Träger des Hauses, des Behindertenbeirates, Seniorenbeirates und des Sozialverbandes. Foto:ahrensburg24.de

Hans Böttcher, Experte beim Sozialverband für Barrierefreiheit Landesverband im Sozialverband Deutschland (SoVD), übergibt mit Peter Levenhagen vom SoVD Ahrensburg die Auszeichnung an Bürgermeister Michael Sarach und Anette Maiwald-Boehm, Leiterin des Peter-Rantzau-Hauses, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Arbeiterwohlfahrt Ahrensburg, dem Träger des Hauses, des Behindertenbeirates, Seniorenbeirates und des Sozialverbandes.
Foto:ahrensburg24.de

Das Peter-Rantzau-Haus ist moderne Architektur, gestaltet wurde es 2010 von dem Ahrensburger Büro Architektenbüro hage.felshart.griesenberg Architekten. Und dabei wurde offenbar einiges richtig gemacht, denn jetzt hat der Landesverband im Sozialverband Deutschland (SoVD) dem Haus ein großes Lob ausgesprochen: Er hat die Auszeichnung „SoVD-Gütesiegel“ überreicht.

Sozialverband des Landes: Die Inklusion im Blick

Hans Böttcher, Experte beim Sozialverband für Barrierefreiheit und selber Rollstuhlfahrer, hat diese Auszeichnung jetzt überreicht. Sie wird mit einer Bronzeplakette im Eingangsbereich kenntlich gemacht, gleichzeitig dokumentiert eine gerahmte Urkunde die Auszeichung. Doch wofür steht sie?

Mit der Ehrung würdigt der SoVD Maßnahmen, mit denen das Haus an die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen angepasst worden ist. Dazu gehören nicht nur Ebenerdigkeit und barrierefreier Zugang zu weiteren Stockwerken oder breite Türen. Zur Barrierefreiheit gehört auch die Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Sehbehinderung etwa in einer besonderen Farbgebung. Nicht zuletzt hob Böttcher auch das Behinderten-WC des Hauses hervor, dass in kleinen Details in besonderer Weise den Bedürfnissen von Menschen im Rollstuhl gerecht werde.

„Bei dem Bau dieses Hauses wurde einmal überlegt geplant“, lobte Hans Böttcher, „und an jung und alt, mobil und eingeschränkt mobil gedacht.“ Das sei insbesondere für die Inklusion wichtig, Böttcher: „Inklusion geht nur mit Barrierefreieheit.“ Anette Maiwald-Boehm, Leiterin des Hauses, sieht dies wohl und ergänzt doch: „Es sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, angestellt wie ehrenamtlich, die dieses Haus mit Leben füllen und das umsetzen, was die Planer sich ausgedacht haben.“

Michael Sarach: Neubau des Hauses hat die Weiterentwicklung befördert

Für Bürgermeister Michael Sarach hat die Begegnungsstätte durch den Neubau eine neue Bedeutung für sich gewonnen: „Mit Blick auf das frühere Peter-Rantzau-Haus ist das eine Art Quantensprung. Dieses Haus steht wirklich mitten im Leben der Stadt Ahrensburg. Inklusion ist mir ein persönliches Anliegen, für mich hat dieses Miteinander eine außerordentliche Bedeutung.“ Nicht zuletzt im Rahmen mit Mitteln des Städtebauförderungsprogrammes soll auch die Innenstadt Ahrensburgs barrierefrei werden.

Das Peter-Rantzau-Haus ist eine Begegnungsstätte für Menschen der Stadt Ahrensburg und Umgebung. Es dient vielen Vereinen und Verbänden als Ort für Veranstaltungen und trägt selber mit einem großen Programm zum kulturellen und sozialen Leben der Stadt bei. Viele Ehrenamtliche begleiten Menschen, die in einer Gemeinschaft Kontakt suchen. Vor dem Neubau des Hauses war die Einrichtung in der Straße Woldenhorn untergebracht. Der Träger des Hauses ist die Arbeitwohlfahrt Ahrensburg (AWO), die Arbeit der Einrichtung wird von der Stadt finanziell unterstützt.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) steht allen Menschen offen und berät sie in wichtigen Fragen. Die Ortsgruppe Ahrensburg wird geleitet von Peter Levenhagen, sie hat derzeit 885 Mitglieder.

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