Sturmtief Sebastian mit Orkanböen: 310 Einsätze – doch glimpflich für Ahrensburg

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Ahrensburg (ve). 310 wetterbedingte Einsätze meldet die Leitstelle Süd im Laufe des Abends. Doch für Ahrensburg verlief das Sturmtief, das im Westen Schleswig-Holsteins so viel Schaden anrichtete, heute nachmittag glimpflich.

Sturmtief Sebastian: Nur wenige größere Einsätze musste die Feuerwehr den Nachmittag über leisten. Einer von ihnen war ein umgestürzter Baum im Lilienweg. Foto:©ahrensburg24.de

Sturmtief Sebastian: Nur wenige größere Einsätze musste die Feuerwehr den Nachmittag über leisten. Einer von ihnen war ein umgestürzter Baum im Lilienweg.
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Ein größeres Hindernis in Stormarn stellte am Nachmittag ein Ast dar, der auf die Oberleitung der Bahn zwischen Bargteheide und Ahrensburg gefallen war. Die Folge: Der Zugverkehr konnte nur eingleisig fahren, einzelne Verbindungen fielen ganz aus, andere verspäteten sich stark. Freundliche Ansagen in den Zügen baten immer wieder um Entschuldigung und Verständnis, denn die Behinderungen dauerten mehr als vier Stunden lang den Nachmittag über.

Sturmtief Sebastian: 310 Einsätze im Bereich der Leitstelle Süd, etwa zehn in Ahrensburg

Fast alle Einsätze waren in Folge von umgestürzten Bäumen oder abgebrochenen Ästen zu leisten. Doch die Zahl von 310 im Bereich der Integrierten Leitstelle Süd, also Stormarn, das Herzogtum Lauenburg und Ostholstein, lässt sich nicht auf Ahrensburg runterbrechen. Knapp über zehn Einsätze waren es im Bereich der Gemeindewehr Ahrensburg, die Drehleiter rückte außerdem noch zu Einsätzen in den Nachbargemeinden aus.

Unter diesen Einsätzen waren zwei größere, einer im Lilienweg und einer im Beimoorweg auf Höhe des Pendlerparkplatzes. Dort konnte ein abgestürzter Ast zunächst geborgen werden, doch dann brachen weitere Teile ab und versperrten Teile der Fahrbahn. Um diese wieder befahrbar zu machen, musste der Beimoorweg komplett gesperrt werden – und das zu Zeiten des Berufsverkehrs.

Verkehrsbehinderung auf dem Beimoorweg, umgestürzter Baum im Lilienweg

Der zweite Einsatz betraf einen Lebensbaum, der von einem Privatgrundstück auf den Lilienweg stürzte. Er musste zersägt werden, die Feuerwehrkameraden räumten die Äste von der Fahrbahn. Vor Ort waren die Ahrensburger Wehr und die Polizei.

Insgesamt waren alle vier Wehren der Stadt im Einsatz. Ortswehrführer Florian Ehrich: „Nur wenige Einsätze waren gleichzeitig, mal war zwischen den Einsätzen auch eine Stunde Pause. Bei diesem Sturmtief war für uns die Einsatzlage lange nicht so stark, wie bei dem Starkregen vor einigen Wochen.“ Insgesamt über sechs Stunden kamen immer wieder Einsatzmeldungen für die Kameraden, gegen 19 Uhr schließlich wurde der Einsatz beendet. Mit weiteren Notlagen wird für die Nacht nicht gerechnet.

Sturmtief Sebastian: Nur wenige größere Einsätze musste die Feuerwehr den Nachmittag über leisten. Einer von ihnen war ein umgestürzter Baum im Lilienweg. Foto:©ahrensburg24.de

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