Kunst im Skulpturenpark des Hauses am Schüberg: Vernissage um 11.30 Uhr und 14 Uhr

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Ahrensburg (je/pm). „Erdquadrat – Globale Migration“ ist der Titel des STormarnART-Projekts für Stormarner Künstler. Die Ausstellung wird am Sonntag, 24. September 2017, um 14 Uhr mit einer Vernissage im Skulpturenpark des Hauses am Schüberg eröffnet.

Stormarner Künstler präsentieren Ausstellung „Erdquadrat – Globale Migration“ im Skulpturenpark am Haus am Schüberg. Foto: FürstenauDesign

Stormarner Künstler präsentieren Ausstellung „Erdquadrat – Globale Migration“ im Skulpturenpark am Haus am Schüberg. Foto: FürstenauDesign

Initiator ist Hardy Fürstenau in Kooperation mit dem Förderverein KunstHaus am Schüberg und dem KunstHaus am Schüberg. Der Förderverein KunstHaus am Schüberg lädt Kunstfreunde, Förderer und Gäste gleichzeitig zum jährlichen Sommerfest ein. Noel Friedburg sorgt mit Gesang und Gitarre für den musikalischen Rahmen.

Vernissage: Stormarner Künstler präsentieren „Erdquadrat – Globale Migration“

Das Projekt hat sich als Ziel gesetzt, das Migrations-Thema als einen absolut normalen, alltäglichen Prozess darzustellen, um den weit verbreiteten Vorurteilen und Ängsten zu begegnen und zur Versachlichung einer brisant-kontroversen Auseinandersetzung beizutragen.

Gerade am Tag der Bundestagswahl soll die Installation darauf aufmerksam machen, dass nachhaltige Lösungen wichtiger und möglich sind, statt sich in theoretischen, (partei-)politischen und ideologischen Auseinandersetzungen zu verlieren.

Stormarner Künstler präsentieren Ausstellung „Erdquadrat – Globale Migration“ im Skulpturenpark am Haus am Schüberg. Foto: FürstenauDesign

Stormarner Künstler präsentieren Ausstellung „Erdquadrat – Globale Migration“ im Skulpturenpark am Haus am Schüberg. Foto: FürstenauDesign

Am Beispiel biologischer Migration zeigt das Gemeinschaftsprojekt, dass Migration etwas völlig Natürliches ist. Um die Migrationsproblematik globaler zu fassen und gleichzeitig die eigene (Heimat-)Position aufzugeben, werden fremde Erdproben, beispielsweise aus Indien und Namibia, aus Frankreich und Dänemark, aber auch aus Sülfeld und Eckernförde gezeigt – und der natürlichen, biologischen Migration durch Stormarner Samen überlassen.

Bilder und Skulpturen von Michel Meyer und Reinhard Osiander

Das KunstHaus am Schüberg in Ammersbek, eine Einrichtung des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Hamburg-Ost, lädt am Sonntag, 24. September 2017, bereits um 11.30 Uhr zu einer weiteren Vernissage ein. Bis Sonntag, 21. Januar 2018, sind die Bilder und Skulpturen von Michel Meyer und Reinhard Osiander zu besichtigen, täglich von 10 bis 17 Uhr. Die Kaffeebar und der Skulpturenpark sind ganzjährig geöffnet.

"wirwolltenaufsmeer", ein Bild von Michel Meyer. Foto: KunstHaus am Schüberg

„wirwolltenaufsmeer“, ein Bild von Michel Meyer. Foto: KunstHaus am Schüberg

Der gebürtige Stuttgarter Maler Michel Meyer studierte Kommunikationsdesign und Illustration in Darmstadt und arbeitet seit 1985 selbständig als freier Maler und Illustrator in Weinheim/Bergstraße. In den Bildern von Michel Meyer begegnet dem Betrachter ein enorm verdichtetes Wahrnehmungsgefüge. Unausweichlich wird man beim ruhigen Betrachten zum Leser und Entzifferer der vorzufindenden Zeichen, Symbole und Hieroglyphen, die sich wie im Spiel aneinanderreihen.

"Familie", eine Skulptur von Reinhard Osiander. Foto: KunstHaus am Schüberg

„Familie“, eine Skulptur von Reinhard Osiander. Foto: KunstHaus am Schüberg

Reinhard Osiander wurde in Bobingen geboren. Er ist ausgebildeter Holzbildhauer und studierte an der Hochschule für Künste in Bremen mit zusätzlichem Meisterschülerabschluss. Reinhard Osiander beherrscht das Spannungsfeld des Alltags, das sich zwischen dem „Funktionieren“ und dem „Sein“ ereignet und jedem
bekannt ist. Er thematisiert die Beziehung Mensch-Mensch, Mensch-Natur, Mensch-Raum und Spiel.

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