Norbert Brackmann (CDU) bei Bürgermeister Zug: „Glinde ist gut aufgestellt“

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Glinde (ve/pm). Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 veröffentlicht ahrensburg24.de Mitteilungen der Bundestagskandidaten als Gastbeitrag.

Der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann (CDU, links) zu Besuch bei dem Bürgermeister von Glinde, Rainhard Zug (rechts). Foto: CDU

Der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann (CDU, links) zu Besuch bei dem Bürgermeister von Glinde, Rainhard Zug (rechts).
Foto: CDU

Zu einem Gespräch über die kommunalen Finanzen im Allgemeinen und die Situation in Glinde im Besondern trafen sich Bürgermeister Rainhard Zug und der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann.

Der Verwaltungschef berichtete, dass Glinde gut aufgestellt ist. Durch die gute Konjunktur sind auch die Gewerbesteuereinnahmen auf einem hohen Niveau. „In 2017 rechnen wir mit Einnahmen aus der Gewerbesteuer von rund 13 Millionen Euro. Da diese Art der Einnahmen stark schwanken, rechnen wir seriös mit einem Durchschnitt von etwa acht Millionen Euro“, so Bürgermeister Zug.

Derzeit wird in Glinde überproportional investiert – etwa in den Ausbau und die Sanierung von Kindertagesstätten, Schulen und Straßen. Die Stadt mit circa 19.000 Einwohnern schließt seinen Haushalt seit 2011 kontinuierlich mit einem Jahresüberschuss ab. Insgesamt wurden von 2011 bis 2016 rund 19 Millionen Euro an Überschüssen erzielt, die mit der erwirtschafteten Abschreibung zur Finanzierung des Investitionsvolumens rund 32 Millionen Euro in diesem Zeitraum eingesetzt wurden.

Aufgrund der guten konjunkturellen Lage war die Stadt in der Lage weitestgehend auf Kreditaufnahmen zu verzichten, lediglich rund vier Millionen Euro mussten zur Finanzierung der Investitionen aufgenommen werden, so dass die Gesamtverschuldung auf rund 9,5 Millionen Euro angestiegen ist. Der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann lobte die vorausschauende Arbeit in Glinde. „Wenn in der jetzigen guten wirtschaftlichen Lage Investitionen teils auch vorgezogen werden, fallen sie der nachfolgenden Generation nicht auf die Füße“, so der Bundestagsabgeordnete.

Zu den Herausforderungen in Glinde zählt unter anderem der schnelle Breitbandausbau. Dazu konnte Norbert Brackmann berichten, dass sowohl das Land als auch der Bund die Anstrengungen hierfür erheblich verstärken. Insgesamt stehen für die Breitbandförderung aus Bundesmitteln rund vier Milliarden Euro bereit.

Eine weitere Herausforderung ist das Bereitstellen von Gewerbeflächen. Bürgermeister Zug stellte seinem Gast dar, dass Glinde sprichwörtlich an seine räumlichen Grenzen gekommen ist. Um neue Gewerbeflächen zu schaffen, wird aktuell an der Umwidmung von Flächen sowie der Nachverdichtung gearbeitet. Norbert Brackmann sicherte Rainhard Zug zu, auch weiterhin einen kurzen Draht zur kommunalen Ebene zu Pflegen. „Nur durch regelmäßigen Austausch ist es mög- lich, nah an den Herausforderungen der Kommunen für die Menschen zu sein und an Lösungen zu arbeiten“, so der Bundestagsabgeordnete abschließend.

Quelle: Quelle: Büro Berlin Nobert Brackmann MdB

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