Norbert Brackmann (CDU): Weltmarktführer aus Ahrensburg schützt die Umwelt

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Ahrensburg Glinde (ve/pm). Im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 veröffentlicht ahrensburg24.de Mitteilungen der Bundestagskandidaten als Gastbeitrag.

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Eine beeindruckende Zahl konnte Kai Schütte, Geschäftsführer der Ahrensburger Phyton Biotech GmbH seinen Gästen präsentieren. Der Ahrensburger Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Tobias Koch, und der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann waren beeindruckt von der Wirkung von Biotechnologie auf die Natur.

Seit zehn Jahren betreibt Phyton Biotech bereits die weltweit größte pharmazeutische Anlage für Pflanzenzellfermentation. Anwendung finden die Bestandteile in der Behandlung gegen Brust-, Eierstock- und Lungenkrebs. Der Naturwirkstoff stammt aus der nordamerikanischen Eibe. Um an den Wirkstoff aus der Rinde des Baumes zu gelangen, mussten früher für die sinnvolle Behandlung eines Krebspatienten etwa sechs ausgewachsene Bäume gefällt werden. Mit dem Verfahren von Phyton Biotech genügen nun winzige Zellen, die durch patentierte Verfahren vermehrt werden. Damit ist das Ahrensburger Unternehmen Weltmarktführer bei der Produktion dieser pharmazeutischen Wirkstoffe und Hoffnung für viele Krebspatienten.

Geschäftsführer Kai Schütte betonte einen zusätzlichen positiven Effekt: „Durch die biochemische Vermehrung der Zellen unter Laborbedingungen bekommen wir ein wesentlich reineres Produkt, als wir es aus der Natur erhalten würden.“ Seit Beginn der Produktion wurden umgerechnet rund 25 Mio. Bäume nicht gefällt. Intensive Aufzucht und Monokulturen an den wenigen geeigneten Standorten der langsam wachsenden Eiben wurden zudem vermieden.

Landespolitiker Tobias Koch hatte ebenfalls gute Nachrichten. Mittlerweile ist es wieder möglich, Einzelbetriebe wie Phyton Biotech zu fördern. „Die Forschung im Bereich Biochemie ist extrem langwierig und kapitalintensiv. Es ist im Interesse der Menschen, dass es zu schnelleren Erfolgen kommt“, so Koch. Er sagte zu, sich mit Wirtschaftsminister Buchholz in Verbindung zu setzen, um die Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann freut sich über die Erfolge: „Es ist gut zu wissen, dass vielen Menschen mit hochwertigen Krebsmedikamenten geholfen werden kann. Darüber hinaus sind die hier investierten öffentlichen Forschungsgelder gut angelegt. Bisher hat Phyton Biotech knapp 1 Mio. Euro aus Förderprogrammen des Bundes zur Bioökonomie erhalten. Wie wichtig der Bundesregierung die Forschung in diesem Bereich ist, zeigt eine andere Zahl: Pro Jahr stehen rund 13,5 Mrd. Euro im Bundeshaushalt bereit. Und ganz konkret kann – wie am Beispiel von Phyton Biotech – mit Forschungsgeldern für die Biotechnologie der Kahlschlag vermieden werden“, so Norbert Brackmann abschließend.

Quelle: Büro Berlin Nobert Brackmann MdB

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