Straße unter Strom: Teststrecke für eHighway in Stormarn

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Kiel (ve/pm). Schleswig-Holstein startet mit Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen das Pilotprojekt „FeSH – Feldversuch eHighway“.

Screenshot der Internetseite www.ehighway-sh.de.

Screenshot der Internetseite www.ehighway-sh.de.

Dabei geht es um Bau und Betrieb einer Teststrecke für elektrisch betriebene Lkw, die über Oberleitungen mit Energie versorgt werden sollen. Für diese Teststrecke ist ein Abschnitt der Bundesautobahn A 1 zwischen der Anschlussstelle Reinfeld und dem Autobahnkreuz Lübeck vorgesehen. Wissenschaftlich begleitet wird das Pilotprojekt von der Fachhochschule Kiel und der Technischen Universität Dresden.

ehighway: Lokale Unternehmer sollen die Strecke testen

In einem feierlichen Akt unterzeichneten am heutigen Donnerstag, 21. September 2017, Energiewendeminister Dr. Robert Habeck und Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz mit den am Projekt beteiligten Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und kommunaler Ebene eine gemeinsame Realisierungsvereinbarung in Kiel, um das Projekt erfolgreich umzusetzen.

Nach Abschluss der Bauarbeiten, der für Ende 2018 vorgesehen ist, werden lokal ansässige, mittelständische Logistikunternehmen das Oberleitungssystem mit speziell umgerüsteten Lkw über mehrere Jahre hinweg praktisch testen. Eine wissenschaftliche Begleitforschung soll dabei wichtige Erkenntnisse zur Elektromobilität im Straßengüterverkehr liefern.

Folgende Institutionen und Unternehmen sind Unterzeichner der Realisierungsvereinbarung:
· Schleswig-Holstein Netz AG
· Spedition Bode GmbH u. Co. KG
· Hans Lehmann KG
· Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH
· Fachhochschule Kiel
· Technische Universität Dresden
· FuE Zentrum FH Kiel GmbH
· Kreis Stormarn
· Hansestadt Lübeck
· Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein, Niederlassung Lübeck
· Landesregierung, vertreten durch das Wirtschaftsministerium und das Umweltministerium

Weitere Informationen zum Projekt werden auf der FeSH-Website http://www.ehighway-sh.de veröffentlicht.

Quelle: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

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