Verein Theater und Musik zeigt: Requiem für einen Spion

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Ahrensburg (ve/pm). Der Verein Theater und Musik in Ahrensburg beginnt seine Theater-Spielzeit 2017/2018 mit einer schwarzen Komödie.

Szenenbild der Produktion des Théatres de la Ville de Luxembourg "Requiem für einen Spion". Foto:pm

Szenenbild der Produktion des Théatres de la Ville de Luxembourg „Requiem für einen Spion“.
Foto:pm

George Tabori zeichnet eines aus: Humor irgendwo zwischen ungarische Nonchalance, angelsächsischer Humor, amerikanische Leichtfüßigkeit, jüdische Chuzpe und mitteleuropäischer Tiefsinn. Das alles hat er auch in seinem Theaterstück „Requiem für einen Spion“ untergebracht, mit dem der Verein Theater und Musik in die neue Saison startet. Zu sehen ist es am Freitag, 20. Oktober 2017, um 20 Uhr im Alfred-Rust-Saal in Ahrensburg, Wulfsdorfer Weg 71.

Die durchaus als „gallig“ zu bezeichnenden Komödie ist in einer Produktion der Théatres de la Ville de Luxembourg, mit Steve Karier, Luc Feit und Josiane Pfeiffer zu sehen.

Grotesk und komisch: George Tabori „Requiem für einen Spion“

Drei ehemalige Geheimdienstler – zwei Männer und eine Frau – treffen sich nach Jahrzehnten an ihrer früheren Wirkungsstätte wieder und haben offensichtlich noch einige Hühnchen miteinander zu rupfen. Aber warum wählen sie als Treffpunkt ausgerechnet diese Tiefgarage? Warum kann sich Zucker nur noch an so wenig erinnern? Und was ist wirklich mit Maggie, der Geliebten beider Männer, passiert?

In drei Akten voll grotesk-komischer Sketche, Rollenspiele und typischer Tabori-Witze geht es um die Frage nach Wahrheit, Schuld, Verrat, Verantwortung, aber auch um Liebe, Leben und Tod im Allgemeinen und im Besonderen. Ein Stück wie ein langer jüdischer Witz: augenzwinkernd, charmant, melancholisch-heiter mit sympatisch-unsympatischen Figuren.

Karten zum Preis von Euro 16 bis 23 Euro können an den MARKT-Theaterkassen in Ahrensburg und Bargteheide und an der Abendkasse erworben werden.

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