AOK NordWest: Zahl der Organspender ist zu niedrig

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Ahrensburg. Organspende: ja oder nein? Eine wichtige Frage und eine Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss. Allerdings ist die Verunsicherung in der Bevölkerung groß.

Der Organspendeausweis. Foto:AOK NordWest

Der Organspendeausweis.
Foto:AOK NordWest

Das zeigt auch die Spendenbereitschaft: Die Zahl der Organspender in Schleswig-Holstein Holstein liegt weiter auf einem eher niedrigem Niveau. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) zählte von Januar bis Juli 2017 lediglich zwölf Organspender. In den Vorjahren lag die Zahl der Spender in diesem Zeitraum zwischen acht und 14.

Jens Bojens, Niederlassungsleiter bei der AOK NordWest in Ahrensburg. Foto: AOK NordWest

Jens Bojens, Niederlassungsleiter bei der AOK NordWest in Ahrensburg. Foto: AOK NordWest

Diese Entwicklung nimmt die AOK NordWest zum Anlass, die Bevölkerung in der Region Ahrensburg über das Thema Organspende erneut umfassend zu informieren und startete jetzt eine Kampagne. „Mit unserem Informationsangebot möchten wir den Menschen in der Region helfen, eine souveräne Entscheidung zum Thema Organspende zu treffen“, sagt AOK-Niederlassungsleiter Jens Bojens aus Ahrensburg.

Insgesamt verschickte die AOK NordWest in der Region Ahrensburg an 48.534 Versicherte über 16 Jahre umfassende Informationen zum Thema Organspende per Kundenzeitschrift oder Brief. In den AOK-Kundencentern werden zudem Informationen mit den wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema für die Öffentlichkeit vorgehalten, die in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Uni Hamburg erarbeitet wurden. Außerdem bietet die NordWest unter www.aok.de/organspende eine Entscheidungshilfe zur Organspende im Internet.

Ganz gleich, ob die Entscheidung für oder gegen eine Organspende ausfällt: Wichtig ist, dass eine Entscheidung getroffen und dokumentiert wird. „Ziel unserer Kampagne ist es, dass sich die Menschen mit diesem Thema auseinandersetzen und ihren Willen auf einem Organspende-Ausweis festhalten. Jeder sollte für sich selbst und für seine Angehörigen diese Klarheit schaffen“, so Bojens.

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