Marstall: Klezmermusik, Märchen, Humor und ein Vortrag

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Ahrensburg (je/pm). Vielseitiger könnte das Programm im Marstall kaum sein. Von Mittwoch, 25. Oktober, bis Sonntag, 29. Oktober 2017, haben Sie die Wahl zwischen Musik und Märchen, Lustigem und Ernstem.

Marstall: Die Band Yxalag spielt Klezmermusik. Foto: C. Bendel

Marstall: Die Band Yxalag spielt Klezmermusik. Foto: C. Bendel

Den Auftakt macht die Veranstaltung „Yxalag“ am Mittwoch, 25. Oktober 2017, um 20 Uhr. Die Geschichte Yxalags beginnt in der Musikhochschule Lübeck, an der sich im Jahr 2008 sieben Freunde fanden, um gemeinsam die Welt des Klezmer zu entdecken. Die Lust, Genregrenzen zu überwinden und das Perfektionsstreben durch die klassische Ausbildung wurden zu ihren Markenzeichen. Mittlerweile sind alle Mitglieder professionelle Musiker und spielen in namhaften Orchestern, doch ihre unbändige Spielfreude und die Lust, Neues zu entdecken sind stets die treibende Kraft.

Melancholie und Leidenschaft des Klezmer sind für die Band der ideale Ursprung einer Reise durch die Welt der Musik, immer ihrem Kranich-Maskottchen „Yxalag“ folgend. Der Eintritt kostet 18 Euro zuzüglich zehn Prozent Vorverkaufsgebühr, an der Abendkasse 20 Euro.

Marstall: Joern-Uwe Wulf erzählt Geschichten über "Das Reisen im Kreis - Was der Buddha nicht erzählt". Foto: Marstall

Marstall: Joern-Uwe Wulf erzählt Geschichten über „Das Reisen im Kreis – Was der Buddha nicht erzählt“. Foto: Marstall

Märchen über das Buddhatum

Am Freitag, 27. Oktober 2017, um 20 Uhr hören Sie unter dem Titel „Das Reisen im Kreis – Was der Buddha nicht erzählt“ indische, chinesische, japanische, kasachische, persische, afghanische und deutsche Geschichten, die Jörn-Uwe Wulf zu einem bunten Märchenteppich über das Buddhatum verwebt.
Der Eintritt kostet 15 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr, an der Abendkasse 17 Euro.

Marstall: "Es könnte so schön sein ..." - Ein Abend mit Gudrun Höpker. Foto: Marstall

Marstall: „Es könnte so schön sein …“ – Ein Abend mit Gudrun Höpker. Foto: Marstall

Satire von Gudrun Höpker

Am Sonnabend, 28. Oktober 2017, um 20 Uhr ist Gudrun Höpker mit ihrem Programm „Es könnte so schön sein …“ in der Reihe „Marstall ungezügelt“ im Kulturzentrum zu Gast.

Blühende Pflanzen auf der Dachterrasse, Freunde, die einem sofort Hühnersuppe vorbeibringen, wenn man ein leichtes Kratzen im Hals verspürt, ein Zoo, in dem man tatsächlich Tiere sieht oder die blinkende Showtreppe, über die man leichtfüßig die Bühne betritt … Leider sieht die Welt aber anders aus. Die Blumenpracht legt sich völlig unverständlicherweise einfach hin, die Freunde finden einen anstrengend, im Zoo sieht man höchstens Tiere, die sowieso kein Schwein kennt und die Showtreppe lässt auf sich warten. Gudrun Höpkers Stimme kennen viele aus dem Radio, von WDR 2. Auf der Bühne nimmt sie mit subtilem Humor und viel Selbstironie die Widrigkeiten des Alltags unter die Lupe. Die Tickets kosten zwischen 18 und 22 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr, an der Abendkasse 20 bis 25 Euro.

Vortrag „Frieden“ mit Jochem Wolff

Am Sonntag, 29. Oktober 2017, um 18 Uhr hält Jochem Wolff einen Vortrag über „Frieden“.

Denkwürdige Botschaften, Friedenskünder und Friedensinitiativen im 20. Jahrhundert sind das Thema dieses Vortrags. Die politisch angespannte Situation der Gegenwart hat Ursachen, die vor allem auf die zweite Hälfte des vergangenen Jahrhunderts verweisen. Jochem Wolff betrachtet sie zeitgeschichtlich und kommentiert sie musikalisch. Der Eintritt kostet zehn Euro zuzüglich Gebühr, an der Abendkasse zwölf Euro.

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