Peter-Rantzau-Haus: Vortrag „Unheilbar krank – trotzdem gut leben“

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Ahrensburg (je/pm). Palliativversorgung – ein Begriff, der im Zusammenhang mit Hospizarbeit, schwerer Krankheit, Trauer, Tod und Sterben auftritt. Aber was ist das eigentlich?

Das Peter-Rantzau-Haus in Ahrensburg.

Das Peter-Rantzau-Haus in Ahrensburg.

Auf Einladung des Hospizvereins Ahrensburg erklärt Heike Hartwig, Koordinatorin beim Palliativnetz Travebogen Bad Oldesloe, am Donnerstag, 9. November 2017, um 19 Uhr im Peter-Rantzau-Haus, was unter Palliativversorgung zu verstehen ist. Der Eintritt ist frei.

Peter-Rantzau-Haus: Heike Hartwig informiert über Palliativversorgung. Foto: Hospiz Ahrensburg

Peter-Rantzau-Haus: Heike Hartwig informiert über Palliativversorgung. Foto: Hospiz Ahrensburg

Peter-Rantzau-Haus: Vortrag „Unheilbar krank – trotzdem gut leben“

Palliativversorgung will die Lebensqualität von Patienten verbessern, die mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung konfrontiert sind. Ziel ist es, den erkrankten Menschen ein Leben ohne Schmerzen oder andere Beschwerden zu ermöglichen und sie darin zu unterstützen, die verbleibende Lebenszeit nach ihren Wünschen zu gestalten. Nicht das technisch Machbare steht im Vordergrund, sondern das, was der Patient will.

„Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“ Diese Aussage von Cicely Saunders steht zentral für die Palliativversorgung und für die hospizliche Hilfe. Die englische Ärztin, 1908 geboren, gilt als Begründerin der modernen Palliativmedizin.

Insgesamt ist die Palliativmedizin relativ jung in Deutschland. 1983 eröffnete die Uniklinik Köln die
erste Palliativstation in der Bundesrepublik. Mittlerweile gibt es nach Angaben des Deutschen Hospiz- und Palliativ-Verbands bundesweit über 300 Palliativstationen und 1.500 ambulante Einrichtungen.

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