Naturschutz auf dem Höltigbaum: Vortrag „Savanne vor den Toren Hamburgs“

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Großhansdorf (je/pm). Der Höltigbaum ist ein großzügiges Naturschutzgebiet an der Stormarner Grenze zu Hamburg.

Vortrag „Savanne vor den Toren Hamburgs“ - Gallowayrinder am Höltigbaum. Foto: J. Helwig

Vortrag „Savanne vor den Toren Hamburgs“ – Gallowayrinder am Höltigbaum. Foto: J. Helwig

Die militärische Vergangenheit des Gebietes hat dafür gesorgt, dass aufgrund fehlender landwirtschaftlicher Nutzung eine steppenartige Landschaft entstanden ist, auf der sich viele gefährdete oder vom Aussterben bedrohte Pflanzen- und Tierarten befinden. Diese gilt es zu schützen und zu erhalten. Dazu wird die Graslandschaft im Sinne des Konzepts der halboffenen oder offenen Weidelandschaft genutzt. Bei diesen „Wilden Weiden“ handelt sich um ein Landschaftspflegekonzept, das durch großflächige, extensive Beweidung Veränderungen der Lebensraumqualität vorbeugen und dennoch genügend Raum für die natürlichen Prozesse der Landschaftsveränderung geben will.

Naturschutz auf dem Höltigbaum: Vortrag „Savanne vor den Toren Hamburgs“

Ziel ist es, eine umweltfreundliche, natürliche und kostengünstige landwirtschaftliche
Nutzung zu schaffen und wertvolle Lebensräume zu erhalten. Auf dem Höltigbaum beweiden Gallowayrinder, Heidschnucken und Highlandrinder ganzjährig die Flächen, die dadurch offen gehalten werden. So wird eine Verwaldung verhindert und die biologische Vielfalt erhalten.

Jan Helwig von der Stiftung Natur im Norden vermittelt in seinem Lichtbildervortrag am Donnerstag, 2. November 2017, einen nachhaltigen Eindruck von der Arbeit im Naturschutzgebiet und der Schönheit der natürlichen Landschaft. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Mensa des Schulzentrums, Sieker Landstraße 203, in Großhansdorf. Der Eintritt ist frei. Für Spenden ist die Stiftung Natur im Norden sehr dankbar.

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