Polizei: Bombendrohung ist kein „schlechter Scherz“, sondern eine Straftat

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Büchen (ve/ots). Eine Bombendrohung gegen einen Supermarkt in Büchen entpuppte sich als Scherz. Mit schweren Folgen für die „Scherzenden“.

Am 8. November 2015 gegen 10.15 Uhr erfolgte per Telefon diese Bombendrohung gegen den Supermarkt. Es wurde angedroht, dass man am darauf folgenden Tag eine Bombe in den Supermarkt werfen werde.

Wie groß die Ernsthaftigkeit der Androhung war, stand zu diesem Zeitpunkt nicht fest. Um dem Sicherheitsbedürfnis nachzukommen, wurde verstärkte Polizeipräsenz und eine Eingangskontrolle durch die Polizei am Supermarkt sicher gestellt. Auch ein speziell ausgebildeter Spürhund war mit im Einsatz.

Die zeitgleich eingeleiteten Ermittlungen führten die Polizei noch am 9. November 2017 nachmittags zu dem vermeintlichen Anrufer, so dass die polizeilichen Schutzmaßnahmen eingestellt werden konnten.

Es handelte sich in diesem Fall offensichtlich um einen wirklich „schlechten Scherz“ mehrerer Büchener Jugendlicher, so die Polizei.

Da alle Beteiligten strafmündig sind, wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet. Und die Polizei weist darauf hin, dass die Ahndung eines solchen Scherzes als Straftat erfolgt. Auch wenn sich herausstelle, so die Polizei, dass die Gewaltandrohung „nur“ als Scherz gemeint war, gilt ein Strafmaß von einer Haftstraße bis zu drei Jahren oder Geldstrafen.

Es besteht weiterhin die Möglichkeit, dass die Jugendlichen oder deren Eltern die Kosten des polizeilichen Einsatzes übernehmen müssen. Eine Prüfung dahingehend läuft zurzeit.

Foto: © Thorben Wengert / pixelio.de

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