Polizei: Reh mit Bissverletzung – Verstoß gegen das Hundegesetz?

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Hamberge (ve/ots). Musste ein Reh getötet werden, weil es von einem Hund gebissen worden war?

Die Polizei schildert einen Fall, bei dem vermutet wird, dass ein Hund ein Reh mit Bissen schwer verletzt hat, und bittet Zeugen, sich zu melden.

Am 25. Dezember 2017 teilt ein Anwohner aus dem Mühlenweg in Hamberge der Polizei mit, dass er ein verletztes Reh gefunden habe. Er selbst habe das Reh mittags auf seinem Grundstück aufgefunden. Dem hinzugezogenen Jagdausübungsberechtigten blieb nichts anderes übrig, als das Tier von seinen „furchtbaren Qualen“, so die Polizei, zu erlösen.

Im Anschluss daran wurden die Wunden durch den Jagdausübungsberechtigten und einem Tierarzt begutachtet und eindeutig als Hundebisse erkannt. Der Jagdausübungsberechtigte konnte einen Wolfsanbiss ausschließen.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Hundegesetz eingeleitet und sucht nun Zeugen, die Hinweise auf den Vorfall geben können. Unweit der Fundstelle führt ein von Hundebesitzern viel frequentierter Fußweg zur Feldmark.

Die Polizei fragt: Wer hat am 24. Dezember 2017 oder 25. Dezember 2017, im Laufe des Morgens mitbekommen, dass in der angrenzenden Feldmark ein Hund ein Reh angefallen hat? Wer kann Hinweise auf den Hund oder den Hundehalter geben? Zeugen melden sich bitte bei der Polizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531 / 50 15-0.

Themenbild Polizei. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

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Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

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