Förderverein St. Johannes Ahrensburg zeigt den Film „Tschick“

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Ahrensburg (je/pm). Kürzlich wurde Fatih Akin für sein NSU-Drama „Aus dem Nichts“ mit einem Golden Globe ausgezeichnet. Auch bei dem Film „Tschick“ führte er Regie.

St. Johanneskirche: "Tschick" - Es wird die Reise ihres Lebens: Maik und Tschick fahren in einem geklauten Lada durch Deutschland . Foto: © Reiner Bajo

St. Johanneskirche: „Tschick“ – Es wird die Reise ihres Lebens: Maik und Tschick fahren in einem geklauten Lada durch
Deutschland . Foto: © Reiner Bajo

Der Förderverein St. Johannes Ahrensburg zeigt den Kinofilm „Tschick“ am Dienstag, 30. Januar 2018, ab 19.30 Uhr in der St. Johanneskirche, Rudolf-Kinau-Straße 19.

Förderverein St. Johannes Ahrensburg zeigt den Film „Tschick“

Während seine alkoholkranke Mutter in der Entzugsklinik und der Vater mit seiner Assistentin auf
„Geschäftsreise“ ist, verbringt der 14-jährige Außenseiter Maik Klingenberg die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa. Er kommt aus einem wohlhabenden, jedoch zerrütteten Elternhaus. Auch sein neuer Mitschüler Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, ist ein Außenseiter und langweilt sich. Er stammt aus dem tiefsten Russland und wohnt in einem Hochhaus in Berlin-Marzahn. Er besitzt einen geklauten Lada, einen in Russland produzierten Geländewagen. Tschick überredet Maik, in seinen Lada einzusteigen. Gemeinsam begeben sich die Jungen auf eine abenteuerliche Fahrt ohne Karte quer durch Ostdeutschland. Dabei reisen sie durch schöne Landschaften der ostdeutschen Provinz bis nach Rumänien und begegnen einer Gruppe von Adeligen auf Fahrrädern, einer freundlichen Öko-Mutter und einem wütenden Dorfpolizisten. Und schließlich treffen sie auf die obdachlose Jugendliche Isa, die sich den beiden anschließt. Es wird der Sommer ihres Lebens.

„Tschick“, Wolfgang Herrndorfs Hymne auf das Erwachsenwerden, erschien am 17. September 2010 im Rowohlt Berlin Verlag. Der vielfach ausgezeichnete Roman zählt zu den größten literarischen Erfolgen der vergangenen Jahre. Die Geschichte wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt und weltweit mehr als zwei Millionen Mal verkauft. Schon jetzt ist das Werk Schullektüre und wurde als Hörspiel, Theaterstück und für das Kino adaptiert.

Der Eintritt ist frei. Spenden dienen dem Erhalt der St. Johanneskirche.
Weitere Infos zum Verein und seine Tätigkeiten finden Sie unter www.st-johannes-ahrensburg.de.

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