Marstall: Komödie und musikalisches Theater

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Ahrensburg (je/pm). Die Komödie „Wer kocht, schießt nicht!“ und das Theaterstück „Susanna – Ich bin ein Kontinent“ sind die nächsten Highlights im Marstall.

Marstall: "Wer kocht, schießt nicht!" mit Ulrich Gall als Dr. Kögel. Foto: ©alaimoactors

Marstall: „Wer kocht, schießt nicht!“ mit Ulrich Gall als Dr. Kögel. Foto: ©alaimoactors

Das Ein-Mann-Stück „Wer kocht, schießt nicht“ ist eine gnadenlose Abrechnung mit allem, was mit Fastfood, Convenience-Produkten und Kochen ohne Zeit und Muße zu tun hat, eine kabarettistisch-sensible Beschreibung des Wahns um Kochen, Essen, Trinken, Denken, Handeln und Sein in modernen Zeiten.

„Wer kocht, schießt nicht“ – Darum geht´s

Dr. Kögler, promovierter Molekularbiologe und Gastwirtssohn, präsentiert für seinen neuen Arbeitgeber „schnell & lecker“ dessen Fertigprodukte. Er soll die Umständlichkeit herkömmlicher Kochmethoden demonstrieren, um dann sein Publikum zu überzeugen, wie zeitsparend die nahrhaften Produkte von „schnell & lecker“ zubereitet werden können. Dr. Kögler startet ambitioniert, seine Aufgabe zu erfüllen, doch nach und nach kann er den passionierten Koch in sich nicht mehr im Zaum halten.

Die Rolle des Dr. Kögler übernimmt der Schauspieler Ulrich Gall, der seit über 20 Jahren auf Bühnen von Aachen bis Berlin, von Konstanz bis Hamburg unterwegs ist.

Die Karten für die Aufführung am Sonnabend, 27. Januar 2018, um 20 Uhr in der Remise des Kulturzentrums Marstall kosten im Vorverkauf zwölf Euro zuzüglich Gebühr bei www.ticketmaster.de oder in der Buchhandlung Stojan, an der Abendkasse 15 Euro.

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Musikalisches Theater „Susanna – Ich bin ein Kontinent“

„Susanna – Ich bin ein Kontinent“ wurde in Deutschland, der Schweiz und der Ukraine bereits mehr als 100 Mal gespielt und kommt am Mittwoch, 31. Januar 2018, um 20 Uhr in die Reithalle des Marstalls.

Marstall: Musikalisches Theater "Susanna - Ich bin ein Kontinent" mit Martina Roth. Foto: bewegtbildtheater

Marstall: Musikalisches Theater „Susanna – Ich bin ein Kontinent“ mit Martina Roth. Foto: bewegtbildtheater

Dies ist der letzte Text der jüdischen Schriftstellerin und ihr ergreifendster: Susanna, die gemütskranke Protagonistin, lebt nur noch in Phantasiewelten, betreut von einer nüchternen Gouvernante. In beide Rollen schlüpft Martina Roth. Sie verschränkt Biographisches und Geträumtes, Literatur und Leben zu einem endlich nicht mehr trennbaren Gedankennetz. Das tief symbolische Drama lebt von lyrischen Bildern und der Intensität der Darstellung. Die Videoinstallation und Musik stammt von Johannes Conen, der auch als Musiker mitwirkt.

Die Tickets kosten 15 Euro im Vorverkauf zuzüglich Gebühr bei www.ticketmaster.de oder in der Buchhandlung Stojan, an der Abendkasse 17 Euro.

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