Jusos Stormarn: Sie unterstützen den Aufruf, in die SPD einzutreten

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Stormarn (ve). Die Jusos Stormarn werben für den Eintritt in die SPD. Zu einem Zeitpunkt, zu dem die Jusos mit der Kampagne #nogroko an die Öffentlichkeit gegangen sind.

Der Kreisvorstand der Jusos Stormarn: Joost Burkhardt, Thore Lütjohann, Franziska Eggen, Mika Bättjer, Lea Benecke, Torben Hermann, Julius Malchius, Ole Kämper (von links). Nicht im Bild: Xaver Rulko. Foto:Jusos Stormarn

Der Kreisvorstand der Jusos Stormarn: Joost Burkhardt, Thore Lütjohann, Franziska Eggen, Mika Bättjer, Lea Benecke, Torben Hermann, Julius Malchius, Ole Kämper (von links). Nicht im Bild: Xaver Rulko.
Foto:Jusos Stormarn

Unter dem hashtag #nogroko wurde vielfach dazu aufgerufen, jetzt in die SPD einzutreten, um bei einem Mitgliederentscheid über mit einem „Nein“ gegen die Große Koalition zu stimmen. Insbesondere die Jusos unter dem Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert hatten sich auf dem Parteitag der SPD jüngst gegen die Große Koaltition ausgesprochen.

#nogroko oder #groko bei den Jusos Stormarn: Wer jetzt eintritt, darf mit abstimmen

Die Stormarner Jusos stoßen nun in das gleiche Horn – allerdings nicht unter dem Stichwort „NoGroKo“. Sie rufen alle Interessierten, „die sich für mehr Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen wollen“, dazu auf, in die SPD einzutreten. Und dennoch: Der Vorstand der Jusos Stormarn spricht sich dafür aus, Mitglieder, die bis zum Ende der Koalitionsverhandlungen eintreten, über den Vertrag zur Großen Koalition aus CDU/CSU und SPD abzustimmen zu lassen.

Torben Hermann, Kreisvorsitzender der Jusos Stormarn. Foto:Jusos Stormarn

Torben Hermann, Kreisvorsitzender der Jusos Stormarn.
Foto:Jusos Stormarn

Torben Hermann, Kreisvorsitzender der Jusos Stormarn: „Die Mitmachmöglichkeiten der SPD faszinieren zurzeit überall Menschen im Land. Viele Menschen treten ein, um die SPD mitzugestalten. Wir werden sie mit offenen Armen empfangen. Direkt nach dem Eintritt bei so einer wichtigen Frage mitzuentscheiden ist ein guter Anfang für eine langjährige SPD Mitgliedschaft. Ich kann nur sagen, wenn nicht jetzt, wann dann?“

Mika Bättjer, Stellvertretender Vorsitzender der Jusos Stormarn. Foto:Jusos Stormarn

Mika Bättjer, Stellvertretender Vorsitzender der Jusos Stormarn.
Foto:Jusos Stormarn

Mika Bättjer, Stellvertretender Vorsitzender: „Die SPD und die Jusos stehen in den nächsten Jahren vor vielen zukunftsweisenden Entscheidungen, die uns nicht nur in den nächsten zwei, sondern in den nächsten 20 Jahren beeinflussen werden. Da brauchen wir gerade jetzt viele starke Mitglieder, die uns bei diesen nicht nur innerparteilichen, sondern auch bundes- und europaweiten Weichenstellungen unterstützen.“

Bei Parteigenossen innerhalb der SPD ist die Kampagne nicht nur auf Wohlwollen gestoßen. Denn teilweise wurde unter #nogroko auch dafür geworben, nur für kurze Zeit Mitglied bei den Jusos zu werden, um an dem Mitgliederentscheid teilnehmen zu können. Dies wurde kritisiert, die Kampagne der Jusos als „Fehler“ bezeichnet. Inzwischen ist auch innerhalb der Jusos eine Debatte darüber entstanden, welche Motivation dem Eintritt in die SPD zugrunde liegen sollte.

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