SPD: Eintrittswelle zu Zeiten der GroKo-Verhandlungen auch in Ahrensburg

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Ahrensburg (ve). Die SPD Ahrensburg verzeichnet seit dem Bundesparteitag der SPD in Bonn eine echte Eintrittswelle. Das hat der Vorstand des Ortsverbandes jetzt mitgeteilt.

Themenbiild SPD. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Themenbiild SPD.
Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

„Wir haben in den vergangenen beiden Wochen zwölf Neumitglieder gewonnen und freuen uns sehr darüber“, berichtet Jochen Proske, Ortsvereinsvorsitzender in Ahrensburg. Dabei kommen die Neumitglieder aus allen Generationen: die jüngste neue Genossin ist 18 Jahre alt, der älteste 78.

Jochen Proske, Vorsitzender der SPD Ahrensburg. Foto: pm

Jochen Proske, Vorsitzender der SPD Ahrensburg.
Foto: pm

Der anstehende Mitgliederentscheid über eine mögliche erneute Regierungsbeteiligung auf Bundesebene habe dabei sicher eine Rolle gespielt, so Proske. „In der SPD wird diskutiert, wir ringen um den besten Weg in eine gerechtere Zukunft, das finden Bürgerinnen und Bürger spannend und wollen sich daran beteiligen.“

SPD Ahrensburg: Das Wahlprogramm für die Kommunalwahl ist noch in Arbeit

Auch auf lokaler Ebene gebe es bis zu den Kommunalwahlen im Mai noch viele Gelegenheiten, sich mit guten Ideen einzubringen. Noch bis Anfang März werde die Ahrensburger SPD zusammen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ihr Wahlprogramm erarbeiten. Danach sollen die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl vorgestellt werden.

Zum Eintritt in die Partei hatten auch die Jusos Stormarn aufgerufen. Überregional wurde auch darauf spekuliert, dass Gegner der neuen Großen Koalition, über deren Beschloss die Sozialdemokraten noch ringen, in die SPD eintreten und bei dem Mitgliederentscheid zur Großen Koaltition dann mit „Nein“ stimmen. Für die Stormarner allerdings stünde das Bekenntnis zur sozialdemokratischen Politik im Vordergrund, hieße es.

Der Zuwachs an Mitgliedern kann ein Zeichen wachsenden politischen Interesses auch auf kommunaler Ebene sein. Dem entgegen steht ein bundesweiter Trend, denn gleichzeitig sinken die Umfragewerte der SPD. Jüngsten Umfragen vom 5. Februar 2018 zufolge erreicht die Partei bundesweit 18 bis 20 Prozent der Wählerstimmen.

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