Ausbau an der Ausfahrt Stapelfeld? Verkehrsminister will Entlastung für die Einmündung

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Stormarn (ve). Es ist noch nicht so lange her, dass die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn Ideen für eine Verkehrsentlastung vorstellte. Und eigentlich mit einem jahrelange Planverfahren rechnete.

Durch diese Rechnung hat Verkehrsminister Dr. Bernd Buchholz einen Strich gemacht. Das Ministerium des Ahrensburgers hat jetzt grünes Licht gegeben für den Ausbau der Landesstraße 222 zur Entlastung der Autobahn-Ausfahrt Stapelfeld.

„Die örtlichen Wirtschaftsförderer und auch der Kreis haben im vergangenen Jahr ein Konzept vorgelegt, mit dem der tägliche Rückstau zu den Verkehrs-Stoßzeiten deutlich gemildert werden kann – und dieses Konzept werden wir nun umsetzen“, sagte Buchholz nach einem Treffen mit den Verkehrsexperten der Regierungsfraktionen des Kieler Landtags. Lesen Sie dazu den Beitrag „Die WAS und die Anschlussstellen Autobahn 1: Ideen gegen den Stau gibt es – und jetzt?

Ausfahrt Stapelfeld: Ausbau der Fahrspuren

Tatsächlich ist die Einmündung eines der Sorgenkinder rund in Stormarn. Die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS) hatte gemeinsam mit den Kommunen daraufhin im vergangenen Jahr bei einem Ingenieurbüro die Erstellung eines Verkehrskonzepts in Auftrag gegeben. Fazit der Experten: In Stapelfeld ließe sich die Situation dadurch verbessern, dass die Landesstraße 222 dort auf zwei Spuren in Richtung Hamburg verbreitert wird.

Minister Buchholz: Landesbetrieb soll mit der Planung beginnen

Buchholz kündigte an, dass der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) jetzt mit der näheren Planung und Umsetzung beauftragt werde. Dabei sei auch die Frage zu klären, ob für den Ausbau ein Planfeststellungsverfahren erforderlich werde.

Die CDU-Landtagsabgeordneten Tobias Koch und Lukas Kilian aus Ahrensburg und Reinbek begrüßen die Ankündigung des Verkehrsministers: „Ein seit Jahren bekannter Engpass wird endlich angepackt. Das ist gut für die Verkehrssicherheit und die Region insgesamt. Erfreulich ist auch, dass wir damit dem gemeinsamen Gewerbegebiet mit Hamburg ein Stück näher kommen“, so Tobias Koch. „Die Maßnahme wurde jahrelang hintenangestellt. Der Kreis Stormarn, die WAS, der Minister Buchholz und wir Abgeordnete aus der Region haben uns intensiv darum bemüht, dass hier gehandelt wird“, so Lukas Kilian.

Sie stellten die Studie und die Ideen für eine neue Verkehrsführung an den Anschlussstellen Ahrensburg und Stapelfeld der Autobahn 1 vor: Detlev Hinselmann, Geschäftsführer der WAS, mit Loana Eichholz und Michael Hohmann von der Ingenieurgesellschaft Masuch+Olbrisch (von rechts). Foto:ahrensburg24.de

Sie stellten die Studie und die Ideen für eine neue Verkehrsführung an den Anschlussstellen Ahrensburg und Stapelfeld der Autobahn 1 vor: Detlev Hinselmann, Geschäftsführer der WAS, mit Loana Eichholz und Michael Hohmann von der Ingenieurgesellschaft Masuch+Olbrisch (von rechts).
Foto:ahrensburg24.de

Themenbild Autobahn. Foto:ahrensburg24.de

Themenbild Autobahn.
Foto:ahrensburg24.de

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