„Blutspenden tut gar nicht weh“: Christiane Maas gab ihre 100. Spende

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Ammersbek (ve/pm). 100 Blutspenden – das sind 50 Liter Blut. Christiane Maas hat sie gespendet.

Die Ammersbekerin Christiane Maas hat 100x Blut gespendet, ein Dankeschön überreichte passenderweise Bruder Bernd Sasse, DRK-Bereitschaftsleiter in Ammersbek. Foto: DRK-Blutspendedienst Nord-Ost

Die Ammersbekerin Christiane Maas hat 100x Blut gespendet, ein Dankeschön überreichte passenderweise Bruder Bernd Sasse, DRK-Bereitschaftsleiter in Ammersbek.
Foto: DRK-Blutspendedienst Nord-Ost

Rund 70 Blutspenderinnen und –spender sind zur ersten von fünf jährlich stattfindenden DRK-Blutspendeaktionen im Ammersbeker Dorfgemeinschaftshaus gekommen. Jeder einzelne von ihnen ein Lebensretter – denn aus dem halben Liter einer Vollblutspende werden drei Präparate hergestellt, die für viele Patienten die einzige Behandlungs- oder Heilungsmöglichkeit bedeuten.

Und doch wurde einer Spenderin besonders gedankt: Die Ammersbekerin Christiane Maas ist Blutspenderin aus Überzeugung. Die ehemalige Kämmerin beim Kreis Stormarn besucht die Spendetermine in ihrer Heimatgemeinde seit mehreren Jahrzehnten regelmäßig. Nun hat sie mit ihrer 100. Blutspende ein Jubiläum gefeiert.

Die 65-Jährige ist nicht nur Vorstandsmitglied der Ammersbeker CDU, sie engagiert sich auch seit ihrer Jugend als Mitglied beim Deutschen Roten Kreuz, begann ihre Karriere dort im Jugendrotkreuz. Die Pensionärin hat durch die vielen Jahre ihres Engagements als Blutspenderin die Entwicklung bei der Durchführung der DRK-Spendetermine hautnah miterleben können.

„Zu Beginn wurde das Blut noch in Flaschen abgefüllt“, erinnerte sich Christiane Maas bei ihrem 100. Aderlasses. Heutzutage wird das Blut in einem geschlossenen Beutelsystem gesammelt, das ein gerinnungshemmendes Mittel und eine Nährlösung für die Zellen enthält. Durch dieses Beutelsystem werden Reaktionen mit der Luft und Verunreinigungen, zum Beispiel durch Keime, vermieden. Für ihr Engagement hat Christiane Maas eine einfache Motivation: „Es kann doch jeden treffen. Jeder kann irgendwann auf eine Blutspende angewiesen sein. Das Spenden sollte für jeden zum Leben dazu gehören“.

Mit ihren 100 Blutspenden hat Christiane Maas mit insgesamt 50 Litern Blut zur Sicherstellung der Patientenversorgung im Norden beigetragen. Dafür dankten ihr nicht nur die Teams von DRK-Ortsverein Ammersbek und DRK-Blutspendedienst Nord-Ost, auch Maas‘ Bruder Bernd Sasse, DRK-Bereitschaftsleiter in Ammersbek und selbst seit 1962 DRK-Mitglied, freute sich über die Leistung seiner Schwester.

Wer sich Christiane Maas zum Vorbild nimmt und ebenfalls im Dorfgemeinschaftshaus in Ammersbek Blut spenden möchte, hat am 16. April 2018 in der Zeit von 16 bis 19.30 Uhr die nächste Möglichkeit dazu.

Weitere Termine und Informationen zur Blutspende unter www.blutspende.de (bitte das jeweilige Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11, kostenlos erreichbar aus dem deutschen Festnetz.

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