Chor, Konzert und Kabarett: Mit diesem Programm startet der März im Marstall

0
image_pdfimage_print

Ahrensburg (je/pm). „O primavera“ – Mit diesem Konzert läutet der Marstall am Donnerstag, 1. März 2018, den Frühling ein. Mit Indie-Musik und Kabarett geht es direkt weiter.

Marstall: Zur Einstimmung auf den Frühling: Der Ahrensburger Kammerchor mit "O primavera". Foto: Marstall

Marstall: Zur Einstimmung auf den Frühling: Der Ahrensburger Kammerchor mit „O primavera“. Foto: Marstall

Ab 20 Uhr gibt der Ahrensburger Kammerchor sein erstes öffentliches Konzert in der Reithalle des Kulturzentrums Marstall. Der Chor, der seit 2017 besteht, singt Werke der italienischen Renaissance. Die beiden zusammenhängenden Zyklen Claudio Monteverdis – das Lamento der Ariadne und die sechsteilige Klage der „Sestina“ – stehen jedoch im Mittelpunkt des Abends. Armin Diedrichsen moderiert das Konzert, das das Publikum in eine hoch-emotionale, fast schon vergessene Klangwelt entführt. Karten für zehn Euro, ermäßigt fünf Euro, gibt es nur an der Abendkasse.

Marstall: Singer-Songwriter Morgan Finlay mit Indie-Musik. Foto: M. Schiller

Marstall: Singer-Songwriter Morgan Finlay mit Indie-Musik. Foto: M. Schiller

Chor, Konzert und Kabarett: Mit diesem Programm startet der März im Marstall

Der irisch-kanadische Singer-Songwriter Morgan Finlay aus Vancouver tritt am Freitag, 2. März 2018, um 20 Uhr in der Remise auf. Stimmgewaltig und mit unverblümter Ehrlichkeit erzählt er Geschichten im Indie-Music-Sound. Er hat sich eine leidenschaftliche Fangemeinde aufgebaut, die bereits drei IndieGoGo-Crowdfunding Campagnen zum Erfolg verhalf, über die auf seinen Alben veröffentlichten Songs abstimmte, selbst Konzerte veranstaltete und Regie in Videos führte.

Marstall: Singer-Songwriter Morgan Finlay mit Indie-Musik. Foto: S. Dürkopp

Marstall: Singer-Songwriter Morgan Finlay mit Indie-Musik. Foto: S. Dürkopp

Der Eintritt kostet zehn Euro zuzüglich zehn Prozent Vorverkaufsgebühr, an der Abendkasse zwölf Euro.

Marstall: A-Capella mit Ferrari Küsschen

Am Sonnabend, 3. März 2018, um 20 Uhr präsentiert Ferrari Küsschen in der Reithalle das Programm „Da tanzt der Fisch im Grammophon“. Ein bisschen verrückt sind sie schon, sonst könnten die fünf A-Capellisten kaum Nina Hagen mit Nicole verkuppeln oder in einer Tanzschule beim Kriminaltango Blasen blubbern lassen. Während Sugar Baby von der ewigen Liebe träumt, schaut Rudi Ratlos kurz vorbei, zwar ohne Geige, aber noch immer mit rasantem Augenaufschlag. Wenn dann noch die Frau Doktor Herzklopfen bei den Beatles feststellt, ist ein schräger Abend garantiert.

Marstall: Musikalisches Kabarett „Da tanzt der Fisch im Grammophon“ mit Ferrari Küsschen. Foto: Ferrari Küsschen

Marstall: A-Capella-Musik „Da tanzt der Fisch im Grammophon“ mit Ferrari Küsschen. Foto: Ferrari Küsschen

Freuen Sie sich auf eine 90-minütige amüsante A-Capella-Bühnen-Show mit ungewöhnlichen Genrekombinationen, überraschenden Pointen und raffinierten Arrangements – Komik und Können in einer gekonnten Melange. Der Eintritt kostet 15 Euro zuzüglich zehn Prozent Vorverkaufsgebühr, an der Abendkasse 17 Euro.

Marstall: "Und ewig lockt das Weib!" mit Dagmar Dreke und Cat Lustig. Foto: D. Dreke

Marstall: „Und ewig lockt das Weib!“ mit Dagmar Dreke und Cat Lustig. Foto: D. Dreke

Am Freitag, 9. März 2018, um 20 Uhr werden Ihre Lachmuskeln in der Reithalle/Remise strapaziert. Dagmar Dreke und Cat Lustig stehen mit ihrem Programm „Und ewig lockt das Weib!“ auf der Bühne. Folie à Deux (Wahnsinn zu zweit) – Die beiden musikalischen Ladies geben es offen zu: sie übertreiben. Und wenn sie vor etwas zurückweichen, dann nur, um besser Anlauf nehmen zu können für den Sprung in die tiefen Abgründe weiblicher Seelen, und diese werden erbarmungslos ausgeleuchtet. Die Expedition führt vom anschmiegsamen Kuschelkätzchen zur verwunderten Mörderin, von der patenten Hure zur fürsorglichen Mutter, von der hinterhältigen Gastgeberin zum erotisierten jungen Mädchen … und dergleichen mehr.
Dagmar Dreke und Cat Lustig (Klavier) verführen Sie mit Köstlichkeiten von scharf bis honigsüß, angerichtet mit Chansons von Georg Kreisler, Bert Brecht, Gerhard Rühm, Friedrich Hollaender, Heinrich Heine und Helen Vita.

Der Eintritt kostet zwölf Euro zuzüglich zehn Prozent Vorverkaufsgebühr, an der Abendkasse 15 Euro.

Kommentieren