Ahrensburger Projekt ausgezeichnet: Olof-Palme-Preis 2018 geht an Arise Ghana

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Ahrensburg (ve). Der Olof-Palme-Preis 2018 geht an das Projekt „Arise – Eine Schule für Ghana“ der Ahrensburgerin Annelie Stötefalke.

Spendenaufruf des Vereins "Arise - Eine Schule für Ghana": Die Ahrensburgerin Annelie Stötefalke mit Kindern in Ghana. Foto:privat

Spendenaufruf des Vereins „Arise – Eine Schule für Ghana“: Die Ahrensburgerin Annelie Stötefalke mit Kindern in Ghana.
Foto:privat

Jeweils am 28. Februar eines Jahres wird von der SPD Stormarn der Olof-Palme-Friedenspreis im Schloss Reinbek verliehen. Am Mittwoch stand wieder eine Ahrensburger Projekt im Mittelpunkt: „Arise – Eine Schule für Ghana“. Den zweiten Preis belegt das Europakommitee Trittau.

Hinter Arise verbirgt sich ein 2015 von jungen Ahrensburgerinnen gegründeter gemeinnütziger Verein. Er hat sich zum Ziel gemacht, eine neue Grundschule in Ghana weiterzuentwickeln und zu unterstützen. Die Schule befindet sich in einer ländlichen Region etwa 20 Kilometer westlich der Hauptstadt Accra. Es gibt vor Ort eine Lehrerin, die gemeinsam mit zwei Helferinnen die knapp 40 Kinder betreut und unterrichtet.

ahrensburg24.de hat das Projekt vorgestellt, lesen Sie den Beitrag „Arise Ghana: Ahrensburgerin kämpft für eine Grundschule/Wer möchte spenden?

Das Europakomitee Trittau bringt die Länder Deutschland, Frankreich, Finnland, England und Polen näher zusammen. Denn aus jedem Land kommen regelmäßig Jugendgruppen in Zeltlagern zusammen. Sie lernen sich bei gemeinsamer Freizeitaktitvität näher kennen und überwinden dabei innereuropäische Grenzen. Die beiden Preisträger 2018 teilen sich das Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro für Arise und 750 Euro für das Europakomitee Trittau.

Damit geht der Olof-Palme-Friedenspreis nach 2015 und 2017 zum dritten Mal in jüngster Zeit in die Schlossstadt. 2015 wurde der Freundekreis für Flüchtlinge ausgezeichnet, 2017 Ahmed Sulaiman Jàf und Heinz Gérard für ihr Projekt „Integrative und aktive Teilhabe von Flüchtlingen und anderen Zuwanderern am Gemeinwesen“.

Knapp 200 Gäste hat die Stormarner SPD-Kreisvorsitzende Susanne Danhier im Reinbeker Schloss begrüßt und sich besonders darüber gefreut, dass sie als Festrednerin der diesjährigen Veranstaltung die ehemalige Bundestagsvizepräsidentin und Bundeministerin für Bildung und Forschung a.D. Dr. h.c. Edelgard Bulmahn begrüßen konnte.

Wie in den Vorjahren entschied auch in diesem Jahr das „Olof-Palme-Kuratorium“ über die Vergabe des Preises. Vorsitzende des Kuratoriums ist Birgit Kassovic, die mit der Walter-Jacobsen-Gesellschaft zusammen mit den Stormarner SPD-Bundes- und Landtagsabgeordneten sowie der SPD Reinbek in jedem Jahr das Preisgeld stiftet. Aus insgesamt neun Nominierungen, die in einer Laudatio durch den Landrat des Kreises Stormarn und Kuratoriumsmitglied Dr. Henning Görtz präsentiert wurden, wurden schließlich die Preisträger benannt.

Olof-Palme-Friedenspreis 2018: Preisverleihung im Schloss Reinbek mit den nominierten und den ausgezeichneten Projekten. Foto:©SPD Stormarn

Olof-Palme-Friedenspreis 2018: Preisverleihung im Schloss Reinbek mit den nominierten und den ausgezeichneten Projekten.
Foto:©SPD Stormarn

Themenbild Olof-Palme-Friedenspreis der SPD Stormarn. Bei der Übergabe des Preises im Februar 2016 im Schloss Reinbek. Foto:Monika Veeh/ahrensburg24.de

Themenbild Olof-Palme-Friedenspreis der SPD Stormarn. Bei der Übergabe des Preises im Februar 2016 im Schloss Reinbek.
Foto:Monika Veeh/ahrensburg24.de

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