Ahrensburg und Großhansdorf: Schöffenwahl 2018 – Wer übernimmt ein Amt?

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Ahrensburg/Großhansdorf (je/pm). Für die Amtszeit 2019 bis 2023 stehen die Neuwahlen der Hauptschöffen und Hilfsschöffen sowie der Jugendschöffen und Jugendhilfsschöffen an.

Für das Jahr 2018 stehen die Neuwahlen der Hauptschöffen und Hilfsschöffen sowie Jugendschöffen und Jugendhilfsschöffen für die Amtszeit 2019 bis 2023 an. Foto: M. Veeh, ahrensburg24.de

Für das Jahr 2018 stehen die Neuwahlen der Hauptschöffen und Hilfsschöffen sowie
Jugendschöffen und Jugendhilfsschöffen für die Amtszeit 2019 bis 2023 an. Foto: M. Veeh, ahrensburg24.de

Schöffen sind ehrenamtliche Richter, die an der Hauptverhandlung in gleichem Umfang und mit gleicher Stimme wie die Berufsrichter teilnehmen. Sie wirken am Urteil mit sowie an allen anderen Entscheidungen über das Verfahren im Laufe einer Hauptverhandlung.

Rathaus: Schöffenwahl 2018 – Wer übernimmt ein Amt?

Die Schöffinnen und Schöffen sind zur Teilnahme an den Hauptverhandlungen verpflichtet. Sie haben das Recht, Fragen an Angeklagte, Zeugen und Sachverständige zu richten, entscheiden mit über Beweisanträge und geben selbst Anregungen. Schöffen haben wie auch Berufsrichter die Pflicht, ihr Amt unvoreingenommen, neutral und ohne Vorurteile auszuüben.

Die Voraussetzungen für die Wahl zur Schöffin oder zum Schöffen sind unter anderem in den Paragraphen 31 ff. Gerichtsverfassungsgesetz (GVG) beschrieben. Dazu gehören der Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit und die ausreichende Beherrschung der deutschen Sprache, zum Stichtag 01.01.2019 ein Alter von mindestens 25 und höchstens 69 Jahren, geistig und körperlich geeignet sein, dieses Amt auszuführen, nicht insolvent sein. Der Wohnsitz muss sich in Ahrensburg beziehungsweise Großhansdorf befinden, die Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Ämter darf nicht verloren gegangen sein. Jugendschöffinnen und Jugendschöffen sollen zusätzlich über erzieherische Befähigung und Erfahrung in der Jugenderziehung verfügen.

Hauptamtlich in und für die Justiz Tätige wie Richter, Rechtsanwälte, Polizeivollzugsbeamte, Bewährungshelfer, Strafvollzugsbeamte und Religionsdiener sollen nicht zum Schöffenamt berufen werden. Damit soll der Gewaltenteilung Rechnung getragen werden.

Eine Bewerbung für das Amt einer Schöffin oder eines Schöffen und für das Amt einer Jugendschöffin oder eines Jugendschöffen ist möglich. Gewählt werden kann man aber nur für eines der Ämter.

Wenn Sie sich in Ahrensburg für dieses Amt interessieren, erhalten Sie den Bewerbungsbogen im Rathaus der Stadt Ahrensburg oder online auf der Homepage www.ahrensburg.de/rathaus-online/formulare. Eine Bewerbung ist bis Sonntag, 15. April 2018, möglich.

Für weitere Fragen steht Ihnen Yvonne Borgwardt telefonisch unter 04102 / 77 192 oder per Email unter yvonne.borgwardt@ahrensburg.de zur Verfügung. Ihre Bewerbung richten Sie bitte an die Stadt Ahrensburg, Der Bürgermeister, Fachdienst II.1, Manfred-Samusch-Straße 5, 22926 Ahrensburg. Ausführliche Informationen erhalten sie unter www.schoeffenwahl.de.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Gemeinde Großhansdorf, die die Voraussetzungen zum Schöffenamt erfüllen, können sich für die Aufnahme in die Vorschlagsliste bis zum 11. April 2018 bei der Gemeindeverwaltung Großhansdorf – Hauptamt – Barkholt 64, 22927 Großhansdorf – schriftlich unter Angabe des vollen Familiennamens einschließlich des Geburtsnamens, Vornamens, Geburtsdatums und Geburtsortes sowie der Anschrift und des Berufes bewerben. Auf der Hompage der Gemeinde Großhansdorf (www.grosshansdorf.de) steht ein Bewerbungsformular zur Verfügung.

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