Ammersbeker Kulturkreis: Konzert mit Cello und Klavier

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Ammersbek (ve/pm). Bei dem Konzert des Ammersbeker Kulturkreises im April gibt es eine Umbesetzung am Cello.

Zu Gast beim Ammersbeker Kulturkreis: Die Pianistin Klara Hornig und die Cellistin Janina Ruh (von links). Foto:©Jim Rakete/©FelixDehner Montage:ahrensburg24.de

Zu Gast beim Ammersbeker Kulturkreis: Die Pianistin Klara Hornig und die Cellistin Janina Ruh (von links).
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Der Ammersbeker Kulturkreis hat in seinem Programm für das erste Halbjahr 2018 für Sonnabend, 14. April 2018, das Geschwisterpaar Arthur und Klara Hornig angekündigt. Leider kann Arthur Hornig an diesem Tag nicht nach Ammersbek kommen. Als Solocellist an der Deutschen Oper Berlin ist er dort wider Erwarten unabkömmlich.

Aber er konnte einen wunderbaren Ersatz finden: Die Cellistin Janina Ruh. Sie begeisterte das Publikum im Ammersbeker Pferdestall schon 2013. Damals bestand die deutsch-französische Freundschaft 50 Jahre und herrlich passend dazu gab es das Musikprogramm „Schwarzbrot und Camembert – Beethoven und die Franzosen“.

Klara Hornig und Janina Ruh spielen nun Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy, Nadia Boulanger, Robert Schumann und Astor Piazolla. Das Konzert am 14. April beginnt um 20 Uhr im Ammersbeker Pferdestall, Am Gutshof 1. Der Eintritt kostet zwölf Euro, für Mitglieder des Ammersbeker Kulturkreises neun Euro. Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse.

Spätestens seit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs 2013 sowie der Nominierung zum „SWR2 New Talent“ 2014 ist Janina Ruh eine im In- und Ausland gefragte Cellistin. Sie konzertierte mit zahlreichen namhaften Orchestern – von den etwa achtzehn seien nur einige genannt: Das Orchester „Cameristi della Scala Mailand“, die Warschauer und Stuttgarter Philharmoniker, das Helsinki Philharmonic Orchestra, die Nordwestdeutsche Philharmonie und die „Camerata Hamburg“.

Und auch das sei noch erwähnt: Seit 2016 spielt sie ein Cello von Pietro Guarneri, Cremona 1725, eine Leihgabe einer Bank in Baden-Württemberg.

Die Pianistin Klara Hornig hat sich in den vergangenen Jahren als Partnerin einer Vielzahl von Solisten einen Namen gemacht. Schon in der Zeit ihres Studiums an den Hochschulen von Lübeck und Hamburg verlegte sie ihren Schwerpunkt auf das partnerschaftliche Musizieren.

Wegweisende Impulse für die Arbeit am Lied erhielt sie von Mentoren wie Dietrich Fischer-Dieskau, Wolfram Rieger und KS Brigitte Fassbaender.

Mittlerweile ist sie ein gern gesehener Gast auf renommierten Bühnen und bei Festivals wie dem Gewandhaus Leipzig, dem Konzerthaus Berlin und dem Schleswig-Holstein-Musikfestival. Als gefragte Pädagogin leitet sie eine Liedinterpretationsklasse an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock und unterrichtet parallel dazu als Dozentin an der Universität der Künste in Berlin.

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