Polizei Ratzeburg und Hamburg: Sie arbeiten gerne zusammen

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Stormarn (ve/ots). Erneut zieht die Polizei Ratzeburg eine positive Bilanz zu der Zusammenarbeit mit den Hamburger Kollegen insbesondere beim Delikt Wohnungseinbruchsdiebstahl.

Länderübergreifenden Einsatz der Polizei Hamburg und der Polizeidirektion Ratzeburg: Eine Beamtin klärt am Regionalbahnhof Ahrensburg eine Passantin über sinnvolle Maßnahmen auf, mit denen ein Wohnungseinbruch verhindert werden könne. Foto:©Monika Veeh/ahrensburg24.de

Länderübergreifenden Einsatz der Polizei Hamburg und der Polizeidirektion Ratzeburg: Eine Beamtin klärt am Regionalbahnhof Ahrensburg eine Passantin über sinnvolle Maßnahmen auf, mit denen ein Wohnungseinbruch verhindert werden könne.
Foto:©Monika Veeh/ahrensburg24.de

„Gemeinsam stark. Grenzenlos gegen Einbruch 2018.“ nennen die Polizeidirektion Ratzeburg und dem Polizeikommissariat 37 in Hamburg-Wandsbek ihre Kooperation. Dazu gehören Informationsaustausch zwischen den Revieren oder verstärkte Zusammenarbeit der Ermittler. Bei insgesamt sieben gemeinsamen Schwerpunkteinsätze in der Metropolregion Hamburg-Ost und dem Landkreis Stormarn wurde uniformiert und in zivil ermittelt. Lesen Sie dazu den Beitrag „Wohnungseinbruch: Aufklärung tut Not/Großeinsatz heute in Stormarn„.

Die Zusammenarbeit geht zurück auf die am 19. Dezember 2017 vereinbarte Kooperation zur länderübergreifenden Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahl. Jetzt haben Jürgen Funk, Leitüer der Polizeidirektion Ratzeburg, und Ulrich Wagner, Polizeidirektor des Polizeikommissariats 37 der Polizei Hamburg, ein „überaus positives Fazit gezogen“, heißt es in einer Mitteilung der Polizeidirektion.

Im ersten Quartal 2018 waren verstärkt uniformierte oder zivile Polizeibeamte im Einsatz, um insbesondere die öffentlichen Verkehrsmittel zu überwachen. Die Auswertung der Lage- und Ermittlungsdaten legten nahe, so die Polizeidirektion, dass Einbrecher überwiegend mit Bus und Bahn zum Tatort anreisen. Die Einsatzleiter, Polizeirat Ulf Bettermann-Jennes von der Polizei Hamburg und Polizeirat Carsten Ripke von der Polizeidirektion Ratzeburg, hatten in ihrem Konzept daher den Fokus auf eine Mischung von verstärkter uniformierter Polizeipräsenz und den Einsatz von Zivilfahndern gelegt, um Wohnungseinbrüche zu verhindern.

„Mit Erfolg“, so die Polizeidirektion. Die Fallzahlen haben im Vergleich zum Vorjahr „signifikant reduziert“ werden können. Während der jeweiligen Einsätze sei es in den Bereichen der Polizeireviere Ahrensburg, Reinbek und dem Hamburger Polizeikommissariat 37 zu keinen Wohnungseinbrüchen gekommen. Zusätzlich seien durch die eingesetzten Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten mehrfach Tatverdächtige bei Tatbegehung vorläufig festgenommen und Strafanzeigen gefertigt.

Für die parallel durchgeführten Präventionsaktionen, bei denen viele Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern der Region geführt, Informationsmaterialien verteilt und Tipps für die Sicherung des Eigentums gegeben werden konnten, gab es durchweg positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung. „Auch zukünftig werden die Polizeidirektion Ratzeburg und das Hamburger Polizeikommissariat 37 verstärkt zusammenarbeiten und ihre Kooperation auf die Felder der Kfz-Kriminalität, Straßenverkehrsdelikte und die Zusammenarbeit in besonderen Einsatzgroßlagen ausdehnen“, so Carsten Ripke.

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