Übung der Feuerwehr: Bei der Grillparty mit Kohlenmonoxid vergiftet MIT VIDEO

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Ahrensburg (sam). Am Dienstagabend gegen 19.30 Uhr löste die Integrierte Leitstelle einen Einsatz aus. Doch erst beim Eintreffen der Rettungskräfte vor Ort, stellte sich für sie heraus, dass es sich um eine Übung handelte. MIT VIDEO

Übung der Freiwilligen Feuerwehr in Ahrensburg: Bei einer Grillparty gab es Verletzte durch Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Übung der Freiwilligen Feuerwehr in Ahrensburg: Bei einer Grillparty gab es Verletzte durch Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Foto:©Silke Mascher/ahrensburg24.de

Angenommen wurde, dass eine Grillparty eskaliert war. Neun junge und schon alkoholisierte Leute hatten die Grillschale aus dem Garten aufgrund eines Wetterwechsels mit ins Wohnzimmer genommen. Die Folge: Sie erlitten lebensgefährliche Kohlenmonoxid-Vergiftungen. Alle Teilnehmer der Party waren betroffen, überall im Haus waren Verletzte anzutreffen. Außerdem musste der Brand im Innern des Hauses gelöscht werden.

Eintrittslage: Viele Verletzte, Menschenrettung aus einem Gebäude

In die Planung dieser Alarmübung waren nur insgesamt fünf Personen involviert sowie die genehmigenden Stellen. „Es hat alles sehr gut funktioniert“, so Jörn Linden, Stellvertretender Wehrführer der Ahrensburger Feuerwehr. „Die Darsteller, die geschminkt die Rollen der Verletzten übernommen hatten, waren medizinisch geschult, so dass sie die entsprechenden Symptome, die im Notfall auftreten, auch gut spielen konnten. Sie alle waren Kräfte vom Arbeiter Samariter Bund aus Neumünster.“

Begleitet wurde die Übung von Beobachtern des Malteser Hilfsdienstes und der Freiwilligen Feuerwehr Ahrensburg. Sie war mit 30 Kräften vor Ort, der Malteser Hilfsdienst aus Ahrensburg und die DLRG aus Bargteheide zusätzlich mit ungefähr 30 Einsatzkräften.

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