Rathaus Großhansdorf: Das Personalkarusell hat sich gedreht

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Großhansdorf (ve). So viele Personalveränderungen in wenigen Wochen – das nimmt Bürgermeister Janhinnerk Voß zum Anlass, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Öffentlichkeit vorzustellen.

Neue Gesichter, neue Positionen, neue Mitarbeiterinnen: Bürgermeister Janhinnerk Voß (zweiter von links) mit Andreas Pump, Michaela Lohrmann, Claudia Gertz, Karin Lendt und Mirjam Broll (von links). Foto:Monika Veeh/ahrensburg24.de

Neue Gesichter, neue Positionen, neue Mitarbeiterinnen: Bürgermeister Janhinnerk Voß (zweiter von links) mit Andreas Pump, Michaela Lohrmann, Claudia Gertz, Karin Lendt und Mirjam Broll (von links).
Foto:Monika Veeh/ahrensburg24.de

Denn, so erklärt es der Bürgermeister, die fünf Neubesetzungen betreffen Positionen, die für die Öffentlichkeit von Belang sind.

Dazu gehört zum Beispiel die Neubesetzung des Fachdienstleitung Soziale Dienste. Ab jetzt ist dies eine besondere Position, denn sie übernimmt der erst 26 Jahre alte Verwaltungsfachangestellte Andreas Pump. „Er hat uns bei der Bewerbung auf die Stelle überzeugt“, betont Voß noch vor einem weiteren Hintergrund: „Ersten freuen wir uns, dass damit auch einmal ein noch junger Angestellter Führungsarbeit übernehmen möchte. Und zweiten können wir damit zeigen, das Aufstieg und Herausforderung auch im Verwaltungsdienst attraktiv sein können.“

Andreas Pump sieht das hanseatisch gelassen: „Ich finde, die Position ist eine gute Herausforderung für mich.“ Er hat von 2011 bis 2014 seine Ausbildung im Großhansdorfer Rathaus gemacht, nun folgt eine Weiterbildung. „Die Sachbearbeitung als Verwaltungsfachangestellter reicht mir auch nicht“, ergänzt Pump.

Ebenfalls eine Weiterbildung hat Michaela Lohrmann gemacht nach einigen Jahren Mitarbeit in Großhansdorfer Kindergärten. Sie hat sich in Hamburg für die Leitung von Kindertagesstätten ausbilden lassen und dort auch zwei Kindertagesstätten geleitet. Als die Großhansdorferin nun von der freien Stelle in der KiTa Wöhrendamm hörte, hat sie sich sofort beworben. „Ich habe mich richtig gefreut, dass ich diese Stelle auch bekommen habe.“ Nicht zuletzt, weil vor ihrer eigenen Mitarbeit in der Kindertagesstätte auch ihre Kinder dort betreut worden sind.

Eine Quereinsteigerin hat ebenfalls ihre Tätigkeit im Rathaus aufgenommen. Claudia Gertz hat bisher im Schloss Ahrensburg in der Verwaltung gearbeitet, gelernt hat sie einmal den Beruf der Bankkauffrau. Nun arbeitet sie im Einwohnermeldeamt: „Mir gefällt die abwechslungsreiche Tätigkeit und ich habe Freude an dem Publikumsverkehr.“

Freude am Publikumsverkehr hat auch Karin Lendt, die bereits seit 19 Jahren im Großhansdorfer Rathaus arbeitet. Nun wechselt sie in das Amt für Wohngeld und Sozialstaffel und ist zuständig für die Anträge der Großhansdorfer. Dabei ist sie genau genommen auch eine Quereinsteigerin, denn sie hat einmal den Beruf der Industriekauffrau gelernt. Karin Lendt: „In der Stelle für Wohngeld bin ich direkte Ansprechpartnerin für die Menschen, die einen Antrag stellen wollen. Ich freue mich auf diese Kontakte.“

Neu nach Großhansdorf gewechselt ist auf Mirjam Broll, die bisher in Hamburg gearbeitet hat. Vor ihren unterschiedlichen Tätigkeiten in der freien Wirtschaft hat sie allerdings einmal den Beruf der Verwaltungsfachangestellten erlernt. Nun kehrt sie in ihren Ausbidlungsberuf zurück als Sachbearbeiterin im Amt für Soziale Angelegenheiten.

Janhinnerk Voß: „Es ist nicht immer leicht, vakante Stellen in der Verwaltung zu besetzen. Gerade in Zeiten einer guten Konjunktur arbeiten die Menschen lieber in der freien Wirtschaft. Und die Nähe zu Hamburg mit seinen guten Angeboten macht es uns in Großhansdorf auch nicht leichter.“ Gerade bei Ausschreibungen von Führungsstellen gebe es zum Teil keine einzige Bewerbung. „Bei Berufen wie Juristen, Architekten oder Ärzten können Stellen teilweise länger gar nicht besetzt werden.“

Derzeit arbeiten im Großhansdorfer Rathaus 29 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, insgesamt sind bei der Gemeinde etwa 120 Mitarbeiter eingestellt, davon knapp 45 Erzieherinnen und Erzieher in den Kindertagesstätten. „Dort haben wir derzeit alle Stellen besetzt, aber das kann sich auch schnell wieder ändern“, so Voß.

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