Rathaus Großhansdorf: Der Neubau verzögert sich

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Großhansdorf (ve). Das eine sind die Pläne – und das andere sind die Fakten. Und die stimmen wie beim Rathaus Großhansdorf nicht immer unbedingt überein.

Rathaus Großhansdorf: Zwischen dem Waldreitersaal und dem Altbau entsteht ein Neubau für die Verwaltung. Foto:ahrensburg24.de

Rathaus Großhansdorf: Zwischen dem Waldreitersaal und dem Altbau entsteht ein Neubau für die Verwaltung.
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Für den Neubau des so genannten Kubus zwischen Altbau und Waldreitersaal wurde jetzt der Flachbau des Großhansdorfer Rathauses abgerissen. Schon dabei stellten die Bauarbeiter fest: Die Mauern waren dicker, als es die Planzeichnungen von damals vermuten ließen. In so einem Fall dauert der Abriss dann schon einmal ein paar Tage länger.

Im Gegenzug dazu haben die Bauarbeiter von damals offenbar an dem Fundament des Waldreitersaales ein bisschen gespart. Das ist nämlich etwas schwächer, als erwartet, wie nach dem Abriss des Flachbaus festgestellt wurde. „Da nun das Fundament verstärkt werden muss“, so Bürgermeister Janhinnerk Voß, „verzögert sich der Neubau.“ Denn das Fundament kann nur Stück für Stück errichtet werden.

Rathaus Großhansdorf: Zwischen dem Waldreitersaal und dem Altbau entsteht ein Neubau für die Verwaltung. Das Fundament muss erneuert werden. Foto:ahrensburg24.de

Rathaus Großhansdorf: Zwischen dem Waldreitersaal und dem Altbau entsteht ein Neubau für die Verwaltung. Das Fundament muss erneuert werden.
Foto:ahrensburg24.de

Und er wird auch ein bisschen teurer, Gabriele Hettwer von der Verwaltung: „Insgesamt wird der Neubau jetzt 2,7 Millionen Euro kosten.“ Was allerdings klappt, beschreibt Hettwer: „Der Neubau erfolgt bei vollem Betrieb der Verwaltung.“ Und das bisher einigermaßen reibungslos sowohl für Mitarbeiter als auch für den Publikumsverkehr.

Es wurde die Abteilung für Soziale Dienste und zwei weitere kleinere Bereiche in anderen Gebäuden untergebracht. Die Sitzungen der Gemeindevertretung und Ausschüssen finden derzeit in einem angemieteten Raum am U-Bahnhof Kiekut statt. Der alte Sitzungssaal konnte daher bereits zum Büro umgebaut werden. Nach Fertigstellung des Neubaus soll dort ein Sitzungssaal zur Verfügung stehen, der auch für Veranstaltungen im Waldreitersaal genutzt werden kann.

„Dann werden erst einmal der Bürgermeister und weitere Mitarbeiter in den Neubau umziehen“, so Hettwer, „damit die alten Büros saniert werden können.“ Zum Beispiel muss die Elektrik neu verlegt werden. „Erst, wenn das fertig ist, können wir wieder zurück und die Mitarbeiter in den Außenstellen ihre neuen Büros im Neubau beziehen.“

Derzeit geht die Verwaltung Großhansdorfs davon aus, dass der Neubau im Januar in Betrieb genommen werden kann. Die Nacharbeiten und Sanierungen im Altbau werden dann noch bis Sommer dauern, so dass dann Mitte 2019 der Umbau des Rathauses fertig gestellt sein könnte. Wenn nicht noch eine Überraschung auftaucht, die in den alten Plänen nicht zu vermuten war.

Eine Außenansicht des Anbaus, wie er am Rathaus Großhansdorf entstehen soll, Ansicht von der Straße Barkholt. Grafik: Gemeinde Großhansdorf

Eine Außenansicht des Anbaus, wie er am Rathaus Großhansdorf entstehen soll, Ansicht von der Straße Barkholt.
Grafik: Gemeinde Großhansdorf

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