302. Schmalenbecker Abendmusik: „Auf dem Wasser zu singen“

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Großhansdorf/Schmalenbeck (je/pm). Ein sommerliches Programm mit Stücken von Händel, Vivaldi, Bach, Delibes und Roussel erwartet Sie im Rahmen der 302. Schmalenbecker Abendmusik.

Die Grenzing-Orgel in der Großhansdorfer Auferstehungskirche. Foto:©ahrensburg24.de

Die Grenzing-Orgel in der Großhansdorfer Auferstehungskirche.
Foto:©ahrensburg24.de

Die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Großhansdorf-Schmalenbeck lädt am Sonnabend, 9. Juni 2018, um 18 Uhr zum Kammermusikabend mit Liedern und Arien für Flöte, Gesang, Cello, Klavier und Cembalo in die Auferstehungskirche, Alte Landstraße 20, ein. Das Programm gestalten Kristina Hansen (Sopran), Renate Greiss-Armin (Flöte), Eckhard Ludwig (Cello) und Clemens Rasch (Klavier und Cembalo).

302. Schmalenbecker Abendmusik: „Auf dem Wasser zu singen“

Der Konzertabend führt von einigen bekannten Arien von Georg Friedrich Händel über die italienische Flötenkantate 209 von Johann Sebastian Bach »Non sa che sia dolore«, der Kantate »All’ombra di sospetto« von Antonio Vivaldi zu »Deux Poemes de Ronsard« von Albert Roussel (1924) und Leo Delibes »Le Rossignol« (1933). Auch einige Duos für Flöte und Cello stehen auf dem Programm, unter anderem von Ernst Häusler (1802). Der Titel des Konzerts »Auf dem Wasser zu singen« leitet sich aus dem bekannten Lied von Franz Schubert ab, das er 1823 auf ein Gedicht von Friedrich Leopold zu Stolberg-Stolberg komponierte. Eine erste Bearbeitung für Violine, Gesang und Klavier erstellte 1873 der russische Komponist und Violinist Alexei Fjodorowitsch Lwow, der heutzutage nur noch durch seine Komposition der Zarenhymne bekannt ist. Kristina Hansen und Renate Greiss-Armin adaptierten diese Bearbeitung für Flöte, Gesang und Klavier.

Die Eintrittskarten sind an der Abendkasse zum Preis von zehn Euro erhältlich. Kinder haben in Begleitung ihrer
Eltern freien Eintritt.

Die Musiker des Abends

Kristina Hansen wurde in Bad Segeberg geboren, studierte Oboe und Gesang, sowie Germanistik in Berlin und Hamburg. Sie absolvierte Meisterkurse bei Christoph Pregardien, Judith Beckmann, Margreet Honig und den Kings Singers. Seit 2001 unterrichtet sie an der Staatlichen Jungendmusikschule Hamburg. Sie spezialisierte sich auf die Kinderstimme und schrieb und veröffentlichte zahlreiche Kinderlieder und Musicals. Seit 2018 ist sie leitende Dozentin der Fortbildung „Kita macht Musik“ des Hamburger Musikrates.

Renate Greiss-Armin wurde in Husum geboren und wuchs in Kiel auf. Die mehrfache Bundespreisträgerin der Wettbewerbe »Jugend musiziert« studierte zunächst bei Klaus Schochow in Hamburg und später als Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes bei Aurèle Nicolet, dessen Assistentin sie wurde. Sie war Preisträgerin des Hochschulwettbewerbs der Bundesrepublik Deutschland, des Deutschen Musikwettbewerbs, des Internationalen Musikwettbewerbs in Genf und Teilnehmerin der Bundesauswahl »Podium junger Solisten« des Deutschen Musikrats. Nach fünfjähriger Tätigkeit als Solo-Flötistin im Philharmonischen Staatsorchester Hamburg nahm sie 1980 eine Professur für Flöte an der Karlsruher Musikhochschule an. Als Solistin und Kammermusikpartnerin konzertiert sie im In- und Ausland, leitet Interpretationskurse in der Schweiz, Italien, Estland, Korea und in der Bundesrepublik und ist regelmäßig Jurorin bei nationalen und internationalen Wettbewerben.

Eckhard Ludwig studierte Violoncello und Barockvioloncello an den Musikhochschulen Trossingen,
Salzburg und Leipzig. Wichtige Anregungen erhielt er von Gerhart Darmstadt, Nikolaus Harnoncourt, Gerhard Mantel, Anner Bylsma, Christophe Coin und Michael Gielen. Er war Mitglied des Philharmonischen Orchesters Augsburg und machte Aufnahmen bei zahlreichen Rundfunkanstalten in Deutschland und Österreich. Außer seiner umfangreichen Konzerttätigkeit, meist als Continuocellist in norddeutschen Kirchen, ist Eckhard Ludwig leidenschaftlicher Lehrer für Violoncello und Streichorchester an der Staatlichen Jugendmusikschule Hamburg.

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