Friedrich-Junge-Schule Großhansdorf ist „Schule des Jahres 2018“

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Großhansdorf (ve/pm). Der Schleswig-Holsteinische Schulpreis „Schule des Jahres 2018“ geht auch an die Friedrich-Junge-Schule Großhansdorf.

Der Preis des Landes „Schule des Jahres“ mit einem Preisgeld von 6.000 Euro geht in diesem Jahr an die Gemeinschaftsschule Brachenfeld aus Neumünster. Über die beiden zweiten Plätze und je 3.000 Euro freuten sich die Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule aus Großhansdorf und das Landesförderzentrum Sehen aus Schleswig. So teilt es das Bildungsministerium in Kiel mit.

„Dieser Preis, der zum dritten Mal vergeben wird, ist ein wichtiges Signal für die Bildungslandschaft in Schleswig-Holstein. Mit dem Schulpreis würdigt das Land nicht nur besondere Leistungen schleswig-holsteinischer Schulen. Wir wollen das auch einer größeren Öffentlichkeit vermitteln. Wir wollen unsere guten Schulen sichtbarer machen“, sagte Bildungsministerin Karin Prien bei der Preisverleihung im Landeshaus vor 130 Schulleitungen, Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern der insgesamt sechs nominierten Schulen, Vertreterinnen und Vertretern der Schulaufsicht und des Instituts für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH) sowie der weiteren Preisgeber und Kooperationspartner aus Wirtschaft und Wissenschaft.

Prien: „Der Preis „Schule des Jahres“ soll vor allem Ideen belohnen, zeitgemäße Konzepte und er soll Leitbilder schaffen.“ Ausgezeichnet werden Schulen, die Maßstäbe für eine erfolgreiche Schulpraxis setzen und besondere Impulse für die Schulentwicklung geben. Beworben für den Wettbewerb und unter den ersten zehn Schulen landete auch die Gemeinschaftsschule am Heimgarten, lesen Sie dazu den Beitrag „„Schule des Jahres 2018“: Gemeinschaftsschule Am Heimgarten ist im Finale“„. „Ergebnisse und Wirkungen der schulischen Arbeit“ war das diesjährige Motto.

Das sagt die Jury über die Friedrich Junge Schule Großhansdorf

Herzstück an der Friedrich-Junge-Schule sei die Binnendifferenzierung, so die Jury, Fördern und Fordern ein ausgewiesener Arbeitsschwerpunkt. Die Begleitung der Schülerinnen und Schüler und deren Förderung und Forderung werde in herausragender Weise umgesetzt. Bildungsstandards, Fachanforderungen und Curricula seien die Basis. Die Schule habe systematisch und strukturiert die Bildungsverläufe im Blick, über fachübergreifende und gesellschaftliche Schlüsselthemen verfügten die Schülerinnen und Schüler in einem sehr hohen Maße.

Beeindruckend sei besonders das Projekt „My challenge – Herausforderung in Klasse 8“, welches jeweils zehn Tage lang zu Beginn der 8. Klasse stattfindet. Beispiel: Triathlon oder Alpenüberquerung ermöglichen einen außerordentlichen Beitrag zur persönlichen und beruflichen Lebensorientierung. An der Schule werde zudem eine außerordentliche Berufs- und Studienorientierung geleistet und die Darstellung „Das sind wir – unser Schulprogramm lebt“ zeige die ausgesprochen hohe Identifikation und den starken Beteiligungsgrad an der Schule.

Hintergrundinformationen: Für wen ist der Preis gedacht?

Am Wettbewerb teilnehmen können Schulen aller Schularten. Folgende sechs Schulen hatten sich in diesem Jahr schriftlich um die Auszeichnung beworben, wurden nominiert und zu einer feierlichen Preisverleihung ins Kieler Landeshaus eingeladen:
Friedrich-Junge-Schule aus Großhansdorf (Gemeinschaftsschule), Fritz-Reuter-Schule aus Eckernförde (Grundschule), Gemeinschaftsschule Am Heimgarten aus Ahrensburg, Gemeinschaftsschule Neumünster Brachenfeld, Landesförderzentrum Sehen aus Schleswig, Paul-Klee-Schule aus Lübeck (Grundschule).

Ein Kooperationsprojekt

Der Preis „Schule des Jahres“ ist ein gemeinsamer Wettbewerb des Bildungsministeriums mit dem Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig-Holstein (IQSH); dem Bildungs- und Tagungszentrum Tannenfelde; der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU); der Europa-Universität Flensburg; der Handwerkskammer Schleswig-Holstein Flensburg Lübeck; der IHK Schleswig-Holstein Flensburg – Lübeck – Kiel; der Landesarbeitsgemeinschaft Schulewirtschaft Schleswig-Holstein; dem Leibniz- Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN); der Musikhochschule Lübeck; der Muthesius Kunsthochschule sowie der Vereinigung der Unternehmensverbände in Hamburg und Schleswig-Holstein (UV Nord). Die Jury setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der beteiligten Partner sowie aus Landeseltern- und Schülervertretern zusammen. Über die Fortführung für das Jahr 2020 entscheidet eine im September stattfindende Auswertungssitzung aller Beteiligten.

Themenbild Neuigkeiten. Foto:Tim Reckmann / pixelio.de

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