40 Jahre Jugendwehr Ahrensburg: Zum Geburtstag eine Rallye

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Ahrensburg (ve). Nein, jugendlich ist die Jugendwehr Ahrensburg eigentlich nicht mehr – sie ist inzwischen 40 Jahre alt. Und das wurde heute gebührend gefeiert.

Das Geburtstagskind heute: Mitglieder der aktuellen Jugendfeuerwehr Ahrensburg mit Jugendwart Konstantin Pfnister und seinem Stellvertreter Marco Hinrichsen. Foto:©ahrensburg24.de

Das Geburtstagskind heute: Mitglieder der aktuellen Jugendfeuerwehr Ahrensburg mit Jugendwart Konstantin Pfnister und seinem Stellvertreter Marco Hinrichsen.
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Die Nachwuchskräfte der Ahrensburger Feuerwehr hatten sich dazu reichlich Gäste eingeladen. 21 Jugendwehren aus ganz Stormarn kamen und feierten mit einer Rallye. An vier Stationen in Ahrensburg mussten sie zeigen, dass sie schon einiges gelernt haben – und dann mussten sie rechtzeitig zur Feier und Preisverleihung an der Wache Am Weinberg zu Grillfleisch, Kuchen und Getränken sein.

Dort saßen die erwachsenen Kameradinnen und Kameraden beim Festakt. Etwa die Hälfte von ihnen hat selber die Ausbildung zum Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau in der Jugendwehr absolviert. Konstantin Pfnister etwa, seit März 2018 Jugendwart bei den Ahrensburger Wehr: „Ich bin im Alter von zwölf Jahren in die Feuerwehr eingetreten“, sagt der heute 24-Jährige. Nun kümmert er sich um die, die später dorthin wollen, wo er schon ist – zu den Einsatzkräften.

Festakt zu 40 Jahre Jugendfeuerwehr Ahrensburg: Jugendfeuerwehrwart Konstantin Pfnister. Foto:©ahrensburg24.de

Festakt zu 40 Jahre Jugendfeuerwehr Ahrensburg: Jugendfeuerwehrwart Konstantin Pfnister.
Foto:©ahrensburg24.de

Der Stellvertretende Kreisjugendwart Matthias Müller gratulierte herzlich, brachte ein Urkunde und machte eines deutlich: „Jugendwehr ist eben nicht alle 14 Tage zwei Stunden ein bisschen Bespaßung. Wir vermitteln, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und das gesellschaftliche Miteinander zu gestalten. Die Arbeit mit den Jugendlichen ist eine große Verantwortung und Herausforderung, wir müssen einen wilden Haufen in die Spur bringen.“

Die Ahrensburger Jugendwehr ist auch das Gesicht der Wehr nach draußen. Sie sind dabei, wenn beim Tag der offenen Tür die Gäste kommen, wenn sich die Feuerwehr in der Kommune engagiert oder bei Festen vor Ort ist. Dazu kommen zahlreiche Übungen, bei denen die Jungen und Mädchen das Handwerkszeug der Feuerwehrleute erlernen.

Festakt zu 40 Jahre Jugendfeuerwehr Ahrensburg. Foto:©ahrensburg24.de

Festakt zu 40 Jahre Jugendfeuerwehr Ahrensburg. Foto:©ahrensburg24.de

Wer bei der Jugendwehr Ahrensburg unter den Fittichen von Konstantin Pfnister und seinem Stellvertreter Marco Hinrichsen steht, der erlebt jedes Jahr ein Zeltlager, zahlreiche Übungen an den Geräten, Spiele ohne Grenzen oder auch 48-Stunden-Übungen und Berufsfeuerwehrtage. Er oder sie lernt, in der Gemeinschaft etwas zu erarbeiten und wird auf die Arbeit einer Feuerwehr im Einsatz vorbereitet. Pfnister: „Es ist schön zu sehen, wie die Jugendlichen lernen Verantwortung zu übernehmen und ihre Teamfähigkeit entfalten.“

In die Feuerwehr dürfen Kinder ab einem Alter von elf Jahren eintreten – bis zum 18. Geburtstag ist das eine sehr prägende Zeit. Das zeigt eines: Heute, also 40 Jahre später, sind noch vier der ehemaligen Gründungsmitglieder von 1978 in der Ahrensburger Wehr. Und einige der heutigen Führungspersonen, darunter der neue Ortswehrführer Jan Haarländer oder der neue Stellvertretende Gemeindewehrführer Niels Pirck, begannen ihre Karriere in der Jugendwehr Ahrensburg.

Elf Jugendwarte haben sich in der 40-jährigen Geschichte um die Jungen und Mädchen gekümmert, einige von ihnen waren bei der Feierstunde dabei. Mit 18 Kameraden nahm sie 1978 ihre Arbeit auf, seitdem sind es stetig immer etwa 20 Mitglieder. Derzeit lernen 23 Jugendliche in der Jugendwehr, neue Mitglieder sind gerne gesehen. Interessierte können sich per Mail unter jugendwart@feuerwehr-ahrensburg.de an die Feuerwehr wenden.

Zum Gratulieren kamen  Bürgermeister Michael Sarach, der Leiter des Polizeireviers Ahrensburg Jörg Marienberg sowie zahlreiche Vertreter benachbarter Wehren und Jugendwehren. Ihnen gegenüber betonte der Ahrensburger Ortswehrführer Jan Haarländer: „Die Arbeit bei der Feuerwehr ist mehr eine Berufung, als ein Hoby. Die Förderung des Nachwuchses ist so wichtig, denn sie sichert die Einsatzfähigkeit der Wehren.“ Bürgermeister Sarach hörte das wohl: „Wir werden Sie als Stadt bei allen Bemühungen unterstützen, Jugendliche für diese Arbeit zu begeistern. Lassen Sie uns gemeinsam Konzepte erarbeiten, wir wir das Interesse der Jugendlichen sicher stellen können und.“

40 Jahre Jugendfeuerwehr Ahrensburg. Bei einer Rallye waren 21 Jugendwehren gefordert. Foto:©ahrensburg24.de

40 Jahre Jugendfeuerwehr Ahrensburg. Bei einer Rallye waren 21 Jugendwehren gefordert.
Foto:©ahrensburg24.de

 

 

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